Mega-Aufreger in Hollywood: Tierquälerei am Filmset zu "Bailey - Ein Freund fürs Leben"?

Die Premiere des Hundefilms wurde bis auf Weiteres gestoppt

Das Online-Potal Der völlig verängstigte Schäferhund versucht zu fliehen, wird schließlich jedoch ins Wasser geschmissen. Der Vorwurf lautet nun Tierquälerei, gegen einzelne Mitglieder der Filmcrew soll bereits ermittelt werden. Der Filmstart wurde bis auf Weiteres gestoppt. Regisseur Lasse Hallström zeigt sich angesichts des Video geschockt. Er habe nicht gewusst, was am Filmset vor sich gehe. Lasse Hallström wirkte bereits an Filmen wie

Der Filmstart des Hundefilms "Bailey - ein Freund fürs Leben" wird von heftigen Negativ-Schlagzeilen überschattet. Das US-amerikanische Portal "TMZ" leakte nun ein Handyvideo der Dreharbeiten. Zu sehen ist, wie völlig verängstigter Hund ins Wasser geschmissen wird. Menschen weltweit gehen auf die Barrikaden und Tierschützer werfen den Machern des Films nun Tierquälerei vor.

Tierquälerei in Hollywood?

Es sind grausame Szenen, die das kürzlich veröffentlichte Video des US-Portals "TMZ" zeigt: Ein völlig verängstigter Schäferhund soll in tosendes Wasser springen, doch der süße Vierbeiner traut sich nicht, hat offensichtlich Angst vor den Fluten und versucht immer wieder, zu fliehen. Ein bislang unbekannter Mann packt den Hund schließlich und wirft ihn ins Wasser! Was sich schon allein in der Vorstellung schlimm anhört, soll sich tatsächlich am Set zu dem neuen Hundefilm "Bailey - Ein Freund fürs Leben" (Originaltitel: A Dog's Purpose) in Kanada abgespielt haben, der am 23. Februar in den Kinos anlaufen soll. Doch es kommt noch schlimmer: Wie das Online-Portal erfahren haben will, soll der Schäferhund durch diese Aktion sogar fast ertrunken sein!

Start von "Bailey - Ein Freund fürs Leben" gestoppt

Tierschützer gehen nun weltweit auf die Barrikaden: Der Vorwurf lautet Tierquälerei, gegen einzelne Mitglieder der Filmcrew soll bereits ermittelt werden. Doch damit nicht genug: Die Tierschutzorganisation "PETA" hat sogar zum Boykott des Films aufgerufen. Die Organisation "American Humane", die den Tierschutz bei Dreharbeiten überwacht, erklärte, sie untersuche den Vorfall und habe einen Vertreter suspendiert, der die Dreharbeiten des Hallström-Films verfolgt hatte. Universal soll sich inzwischen ebenfalls zu dem Vorfall geäußert haben und behauptet, dass es dem Vierbeiner gut gehe. Die geplante Action-Szene sei nicht weiter gedreht worden, nachdem der Hund sie nicht drehen wollte.

Regisseur Lasse Hallström, der bereits an Filmen wie "Hachiko" mitgewirkt hatte, reagierte bestürzt auf den Vorwurf der Tierquälerei:

Ich bin wirklich verstört über das heute veröffentlichte Video vom Filmset zu meinem Film 'A Dog's Purpose'. Ich habe diese Dinge nicht mitbekommen. Wir haben uns alle verpflichtet, den Tieren eine liebevolle und sichere Umgebung im Film zu garantieren. Ich liebe Hunde schon mein ganzes Leben. 'A Dog's Purpose' ist mein dritter Film über Hunde. Die Sicherheit der Tiere hat die höchste Priorität.

 

 

 

 

 

 

Seht hier das Handyvideo - Achtung! Nichts für schwache Nerven: