
Sarah-Jane Wollny: Unerwartete Diagnose nach unerklärlicher Gewichtszunahme
"Mit dieser Diagnose habe ich wirklich nicht gerechnet": Mit diesen Worten wandte sich Sarah-Jane Wollny (27) kürzlich an ihre Fans, nachdem sie von einem Arztbesuch zurückgekehrt war. Bereits vor einigen Wochen hatte die Tochter von Silvia Wollny (61) ihren Fans offen verraten, dass sie in den letzten Wochen ohne ersichtlichen Grund zehn Kilogramm zugenommen hatte. Ihre Follower hatten ihr damals mehrfach den Hinweis gegeben, ein mögliches Lipödem in Betracht zu ziehen.
Lipödem: Sarah-Jane Wollny macht chronische Erkrankung öffentlich
Denn: Erst vor wenigen Jahren hatte Sarah-Jane knapp 50 Kilogramm abgenommen, ihre neue Gewichtszunahme habe sie sich nach eigenen Angaben nicht erklären können, dennoch musste sie sich im Netz oftmals unmögliche Bodyshaming-Kommentare gefallen lassen.
Doch nun brachte ein Arztbesuch offenbar Licht ins Dunkle: Sarah-Jane Wollny erhielt dort nämlich tatsächlich die Diagnose Lipödem. Hierbei handelt es sich um eine schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft und zu einer unkontrollierten Fettvermehrung meist an Beinen, Hüften oder Armen führt.
Die 27-Jährige selbst hatte damit nicht gerechnet: Nach eigenen Angaben dachte die Ex-"Promi Big Brother"-Kandidatin, dass ihre Beschwerden vor allem durch Veranlagung und die falsche Ernährung verursacht worden sind, doch Fehlanzeige!
Ich bin auch ein bisschen überfordert,
gab Sarah-Jane offen zu.
Bislang habe sie noch keine Ahnung, wie es in Sachen Behandlung weitergehen würde. Zunächst wolle sie die Diagnose in aller Ruhe für sich einordnen, versprach aber, ihre Fans bei ihrer Lipödem-Reise mitnehmen zu wollen.
Verwendete Quellen: Instagram
Hintergrund: Was ist ein Lipödem?
Ein Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft und oft durch hormonelle Umstellungen wie die Pubertät oder eine Schwangerschaft ausgelöst wird. Dabei vermehrt sich das Unterhautfettgewebe unkontrolliert und symmetrisch, meist an den Beinen, Hüften oder Armen, während der restliche Körper oft schlank bleibt. Es handelt sich dabei ausdrücklich nicht um klassisches Übergewicht, da die Fettzellen weder durch Diäten noch durch Sport verschwinden. Neben der optischen Veränderung leiden Betroffene unter starken Schmerzen, Spannungsgefühlen und einer hohen Neigung zu blauen Flecken. Unbehandelt kann die Krankheit in Stadien fortschreiten und die Mobilität massiv einschränken, weshalb Therapien wie Kompressionskleidung, Lymphdrainagen oder eine operative Liposuktion (Fettabsaugung) zum Einsatz kommen.







