Heino: Bruch mit seinem Sohn – "Die größte Enttäuschung meines Lebens"

Diese Abrechnung ist an Deutlichkeit kaum zu überbieten! Heino hat einen endgültigen Schlussstrich unter die Beziehung zu seinem Sohn Uwe gezogen. Was über Jahrzehnte nach einer schwierigen Vater-Sohn-Dynamik aussah, ist nun in einem öffentlichen Eklat gemündet, der bis hin zur Enterbung führt.

Heino und Sohn Uwe
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Heino: Harte Worte und finanzielle Konsequenzen –Er rechnet mit Sohn Uwe ab

Es sind harte Worte, die Heino (87) für seinen Sohn Uwe (66) wählt. Zwischen Vater und Sohn ist von Harmonie nichts mehr zu spüren, was der Schlagerstar kürzlich in einem Interview mit der "Bild" deutlich machte. Die Konsequenzen aus diesem zerrütteten Verhältnis sind drastisch: Heino hat seinen Sprössling enterbt. Seine Begründung liefert der Musiker direkt: 

Mein Sohn Uwe ist leider die größte Enttäuschung meines Lebens. Er hat es zu nichts gebracht, obwohl ich ihn immer unterstützt habe. Auch und gerade mit Geld, wofür ich keinen Dank erhalten habe. Uwe hat sich nie um mich und meine Frau Hannelore gekümmert.

Besonders tief sitzt der Schmerz über das Verhalten nach dem Tod seiner geliebten Hannelore. Heino nimmt es Uwe übel, dass dieser nach der Beerdigung keinerlei Kontakt gesucht hat: "Es kamen keine Anrufe von ihm, weder zu Weihnachten, noch an Silvester und an keinem meiner Geburtstage. Da muss ich doch davon ausgehen, dass er das Interesse an mir verloren hat. Ich habe immer andere Menschen um mich gebraucht, da mein eigener Sohn für Hannelore und mich nie dagewesen ist."

Heino: Uwes Ehefrau bricht ihr Schweigen

Trotz des Bruchs ist Heino nicht einsam, denn er hat in seinem Manager Helmut Werner, dessen Frau Nicole und dem gemeinsamen Sohn Lennie eine neue Familie gefunden, die ihn sichtlich glücklich macht. Die Rollenverteilung in seinem Leben hat Heino daher angepasst: "Helmut sehe ich heute als meinen Sohn an, weil er rund um die Uhr für mich da ist. Deshalb habe ich ihm auch schon zu Lebzeiten mein Vermögen vermacht. Es ist mein Wille, dass Uwe jetzt gar nichts mehr von mir erbt, denn er hat das nicht verdient und könnte auch gar nicht damit umgehen." Während Uwe selbst zu den schweren Vorwürfen schweigt, ergreift seine Ehefrau Vera Kramm nun das Wort, um ihren Mann zu verteidigen. Gegenüber der "Bild" zeichnet sie ein völlig anderes Bild der Situation: "Man kann einen Menschen nicht immer ausschließen und dann sagen, er hätte den Kontakt abgebrochen. Wir waren weder zu Heinos 80. Geburtstag eingeladen, noch folgte er unserer Einladung zu Uwes 60. Geburtstag. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man sein eigenes Kind öffentlich so demütigen kann. Ein Sohn ist doch kein Möbelstück, das man nach Belieben austauschen oder entsorgen kann! An meinem Mann ist nichts Böses oder Berechnendes. Es ging ihm nie um Geld, sondern um Akzeptanz. Und die hat er von seinem Vater nie bekommen. Dennoch steht unsere Tür Heino weiter offen – aber nicht seinem Manager Helmut Werner."

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