Fußpflege: DARUM solltest du im Sommer immer barfuß gehen

Durch feste Schuhe und eintönige Untergründe haben die Füße kaum noch Bewegungsfreiheit. Dabei tun ihnen – und dem ganzen Körper – mehr Bodenkontakt und Abwechslung sooo gut. Hier erfährst du, warum du im Sommer barfuß gegen solltest.

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Fußpflege: DARUM solltest du im Sommer immer barfuß gehen
Barfußlaufen macht einfach glücklich.© Pexels/Jill Wellington

Laut Orthopäden: Barfußgehen ist gesund

Endlich höhere Temperaturen und Sonne, womöglich sogar Strand– jetzt ist die beste Zeit, um unsere Schuhe und Socken abzustreifen und barfuß zu gehen. Das macht nicht nur umgehend glücklich, sondern bedeutet auch für unsere Füße und den ganzen Körper einen großen Schritt in Richtung mehr Gesundheit. Schon eine halbe Stunde Barfußgehen, am besten täglich, reicht aus, um von all den positiven Wirkungen zu profitieren. 

Zum Beispiel verbessert sich dadurch ganz automatisch unsere Körperhaltung. Und etwa die Hälfte aller Fehlstellungen wie Senk- oder Spreizfuß ließe sich allein durch häufiges Laufen auf nackten Sohlen halbieren, schätzen Orthopäden. Warum das Gehen ohne Schuhe so gesund ist? Einen Grund dafür kannst du selbst an dir beobachten.

Gut für unseren Rücken und unsere Gelenke

Denn mit nackten Füßen wirst du höchstwahrscheinlich nicht hart mit der Hacke, sondern sanft mit dem Vorfuß auf dem Boden aufsetzen. Das ist die Gangart, mit der wir unsere allerersten Schritte machen und die Art und Weise, mit der wir als Kinder gehen. Doch mit den Jahren und festem Schuhwerk werden wir zu Fersenläufern. Die Krux dabei: Beim Auftreten mit der Hacke lasten bei jedem Schritt zusätzliche 50 Kilo auf unseren Knochen. 

Das kann sich auf Dauer in der Wirbelsäule bemerkbar machen und Rückenschmerzen verursachen. Daher solltest du zum Ausgleich oft in der Wohnung, auf der Wiese oder vielleicht sogar auf einem speziellen Barfuß-Pfad unterwegs sein. Bei allzu empfindlicher Haut oder schwerem Diabetes – dann sind die Füße häufig wegen Durchblutungsstörungen besonders verletzungsanfällig – können übrigens sogenannte Barfußschuhe eine gute Alternative sein (im Schuhfachhandel).

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Barfußlaufen macht glücklich

Ein prima Nebeneffekt des Barfußlaufens: Es trainiert nicht nur die Fuß-, sondern auch die Wadenmuskulatur, die als Blutpumpe zum Herzen dient. Venenleiden und Krampfadern bleiben so auf der Strecke. Und nicht nur das! Jeder Schritt ohne Schuhwerk wirkt wie eine Reflexzonenmassage auf die Sohlen, stimuliert dort rund 70.000 Nervenenden. Das wiederum aktiviert die Ausschüttung von Glückshormonen, baut Stress ab und fördert somit auch erholsame Nächte. Studien belegen, dass 85 Prozent der Menschen, die oft barfuß gehen, besser schlafen. 

Ähnlich entspannend wirken abendliche Fußmassagen, am besten in Kombination mit einer pflegenden Creme und im Anschluss an ein Fußmassagen Gönnst du deinen Füßen dann noch eine kleine Gymnastik-Einheit, kannst du damit Fehlstellungen gezielt entgegenwirken. Etwa so: Im Sitzen die Zehen beider Füße mehrmals durch den Sommer aktiv spreizen und lockern. Das beugt einem Ballenzeh (Hallux valgus) vor. Gegen einen Hohlfuß helfen zwei gestapelte Sofakissen: Daraufstellen und das Gleichgewicht halten. Dann im Wechsel auf einem Bein üben. 

Wer einen Senkfuß hat, kann mit dieser Übung dagegenhalten: Auf einen Stuhl setzen und ein Handtuch mit den Zehen vom Boden aufheben. Erst mit dem einen, dann mit dem anderen Fuß. Bei einem Spreizfuß wiederum hilft ein Tennis- oder Igelball: Im Wechsel mit einer Sohle und mit leichtem Druck mehrmals darüberrollen. Oder du nutzt einfach bei nächster Gelegenheit wieder das Allheilmittel: Schuhe aus und losgehen – schon sind Sie auf dem Weg zu mehr Gesundheit.

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Verwendete Quellen: OK!

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