Sängerin Cassandra Steen über den großen Unterschied

Exklusiv im Interview

Großes Mädchen: Die Sängerin Cassandra Steen spricht exklusiv mit OK! darüber, ob es wirklich auf die Größe ankommt.

Sie ist die neue Soulkönigin Deutschlands: Cassandra Steen. Dabei ist die 29-Jährige nicht erst seit gestern im Geschäft. Bereits 2001 konnte sie mit ihrer damaligen Band „Glashaus“ und dem Song „Wenn das Liebe ist“ den ersten Hit verbuchen. Nun ist ihr Soloalbum „Darum leben wir“ ein großer Erfolg und „Stadt“, das Duett mit Adel Tawil, auf Platz zwei in den Charts. Grund genug bei Cassandra mal nachzufragen, wie die Zusammenarbeit mit Adel war. Schließlich ist er 1, 76 und sie 1, 87 Meter groß …

Wenn man sich das Video zu „Stadt“ anschaut, fällt einem der Größenunterschied zwischen Ihnen und Adel Tawil gar nicht auf. War das Absicht?
Man möchte diese Tatsache natürlich nicht in den Vordergrund rücken, deswegen war das gewollt. Es stimmt, ich bin extrem groß, aber wir haben versucht es herunterzuspielen.

Haben es große Frauen schwerer als kleinere?
Ich habe auf jeden Fall immer Schwierigkeiten, schöne Schuhe zu finden. Also an alle Designer da draußen: Es gibt auch große Frauen, die gerne High Heels tragen möchten. Wir sind schließlich immer noch Mädchen!

Darf man fragen, welche Schuhgröße Sie haben?
Je nachdem, 42 oder 43. Wenn es Schuhe in 42 gibt, muss man sofort zugreifen, sonst ist alles weg. Man will zu einem schönen Kleid ja auch passende Schuhe haben und nicht immer Turnschuhe tragen. Aber letztendlich ist das, was man daraus macht, am wichtigsten. Man kann mit gekrümmtem Rücken herumlaufen oder eben das Besondere am Großsein genießen.

Bei den meisten Frauen ist nicht die Schuhgröße das Problem, sondern Hüfte, Po oder Beine. Haben Sie schon einmal Diät gemacht?
Dürre Frauen finde ich nicht schön, aber natürlich will auch ich ein wenig abnehmen. Es muss aber immer noch gut aussehen. Besonders bei meiner Größe muss das Gesamtbild stimmen. Ich bin 1, 87 Meter, also achte ich darauf, unter 90 kg zu bleiben. Dann ist alles gut. (lacht)

Und wie stehts mit Sport?
Ich muss gestehen, ich bin ein wenig faul. Schwimmen ist für mich ideal, weil ich eher der passive Sporttyp bin. Aber das mache ich auch zu selten. Allerdings habe ich einen Hund, mit dem ich viel laufe. Und ich achte darauf, was ich esse und sage öfter zu leckeren Sachen Nein.

Ihr Terminplan ist sehr voll. Wenn Sie doch mal Zeit haben, wie verbringen Sie dann den Abend?
Wenn ich zu Hause bin, will ich Ruhe. Einen schönen Filmabend mit meinen Mädels machen, Fingernägel lackieren, miteinander reden – das ist mir sehr wichtig. So etwas bringt einen auf den Boden der Tatsachen zurück.

Anna-Julia Meyer