Winterdepression: 3 Gute-Laune-Tipps für die dunkle Jahreszeit

Das hilft wirklich gegen miese Stimmung, Müdigkeit und Fressattacken

Im Winter leiden viele Menschen unter den Symptomen einer sogenannten Winterdepression. Wir erklären die Ursachen und verraten die besten Tipps für bessere Laune und mehr Energie …

Was ist eine Winterdepression?

Du bist ständig müde, traurig und kannst nicht aufhören zu essen? Dann könnte es sein, dass du an einer sogenannten Winterdepression leidest. Die kalte Jahreszeit wirkt sich vor allem auf deinen Hormonhaushalt und dein Immunsystem aus. Der Grund dafür ist laut einer Studie des Fachjournals "Acta Psychiatrica" das fehlende Licht im Winter und ein damit verbundener Mangel an Vitamin D.

Vitamin D ist notwendig, damit das Glückshormon Serotonin an dein Gehirn weitergeleitet wird. Da es im Winter häufig an Licht fehlt, kann es vorkommen, dass dein Körper zu wenig Serotonin produziert und das wirkt sich dann negativ auf deinen Gemütszustand aus. Du bist unsicher, ob du einen Mangel an Vitamin D hast? Hier kannst du einen Test bestellen.

Auch der Tag-Nacht-Rythmus wird im Winter gestört, weil es sehr lange dunkel ist und der Körper dadurch vermehrt das menschliche Schlafhormon Melatonin ausschüttet. Daher kann es sein, dass du dich ständig müde und antriebslos fühlst.

 

 

Zum Glück gibt es einige Dinge, die du machen kannst, damit du dich auch im Winter gut fühlst. Wir haben die drei wichtigsten Tipps zusammengefasst.

 

 

1. Vitamin D

Logisch: Du musst deinen Vitamin-D-Speicher auffüllen, damit es dir besser geht. Doch wie gelingt das am besten? Damit dein Körper natürlich genügend Vitamin D bildet, musst du ca. 15 bis 20 Minuten pro Tag Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Allerdings ist es dafür notwendig, dass ein Großteil des Körpers auch Licht abbekommt, was sich im Winter ziemlich schwierig gestaltet. Aus diesem Grund ist es ratsam, ein Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D einzunehmen.

2. Lichttherapie

Um das Schlafhormon Melatonin im Körper abzubauen und die Stimmung aufzuhellen, sind Tageslichtlampen hilfreich. Der Unterschied zu einer normalen Lampe ist die extreme Helligkeit von 2.500 bis zu 10.000 Lux. Die herkömmliche Beleuchtung deiner Wohnung beträgt gerade mal 300 bis 500 Lux. Durch die Lichttherapie wird der Mangel an Licht kompensiert.

Eine weitere Möglichkeit, um dich morgens fitter und wacher zu fühlen, ist eine Lampe mit Sonnenaufgangssimulation. Dadurch wirst du nicht mehr ruckartig aus dem Schlaf gerissen, sondern wachst erholter auf. Eine Lichttherapie ist ebenfalls am Morgen ratsam, da so direkt das überschüssige Melatonin aus der Nacht abgebaut wird.

3. Sport und soziale Kontakte

Gerade im Winter ist es schwierig, sich vom Sofa aufzuraffen und zum Sport zu gehen. Doch wenn du den Verdacht hast, an einer Winterdepression zu leiden, ist Sport die beste Therapie. Denn dadurch wird nicht nur Serotonin in deinem Körper ausgeschüttet, sondern auch Dopamin und Adrenalin. Ob du ins Fitnessstudio gehst, spazieren oder joggen, bleibt dir überlassen.

Ebenso wichtig ist genügend Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden zu verbringen. Natürlich darfst du dich auch mal faul auf's Sofa kuscheln und Netflix gucken, aber versuch dich regelmäßig zu verabreden und soziale Kontakte zu pflegen. Denn der beste Stimmungsaufheller ist unter Leute zu gehen oder ein gutes Gespräch mit der besten Freundin.

 

Diese Artikel könnten dich ebenfalls interessieren:

Abnehmen: Dieses Vitamin lässt das Fett schmelzen

Schöne Haut: Die 6 besten Experten-Tipps