Halloween: Diese Deko brauchst du als Grusel–Fan

Halloween: Diese Deko brauchst du als Grusel–Fan

Bald ist es wieder soweit: Halloween steht vor der Tür. Viele stecken längst in den Vorbereitungen. Von den besten Grusel-Kostümen bis hin zu den schaurigsten Snacks gibt es einiges, das den Tag der Toten zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Natürlich darf auch eine coole Halloween-Dekoration nicht fehlen. Geschnitzte Kürbisse gehören zur Grundausstattung. Wer es mit der Deko wirklich ernst meint, hört damit aber längst nicht auf. Wir geben einen Überblick über die gruseligsten Deko-Objekte – von Gekauftem bis hin zu Selbstgemachtem.

© Unsplash/Clint Patterson
Der Oktober wird gruselig! Hier findest du tolle Deko-Ideen für Halloween.

Grusel-Deko für Halloween: So wird‘s stimmungsvoll

Von bunten Blättern bis hin zu reifen Früchten hat der Herbst in Sachen natürliche Deko einiges zu bieten. Umso naheliegender, dass viele von uns auch den eigenen vier Wänden Jahr für Jahr einen herbstlichen Touch verleihen. So gemütlich der Herbst unsere Wohnungen machen kann: Gegen Ende Oktober sehen wir uns eher nach Ungemütlichen um. Denn spätestens an Halloween soll die Deko kein Wohlgefühl mehr verbreiten, sondern Grusel-Flair. Tausende Menschen ziehen in der Halloween-Nacht aus, um sich zu fürchten und andere das Fürchten zu lehren. Wer sich auch Zuhause gruseln will, braucht mehr als ausgehöhlte Kürbisse. Schaurig schöne Dekoration für drinnen und draußen gibt es beispielsweise bei Anbietern wie Etsy. Wer es noch persönlicher mag, nimmt Schere und den passenden Klebstoff zum Selberbasteln zur Hand. Girlanden, Hängeketten und Fächer in typischen Halloween-Farben wie Schwarz und Orange sind typische Deko-Elemente. Aber auch Hexen, Fledermäuse und Spinnen sind im Handumdrehen gebastelt, um für standesgemäße Gänsehautstimmung zu sorgen. Du organisierst eine Halloween-Party? Dann gehört auch Tischdeko dazu. Von selbst gesteppten Tischdecken in Halloween-Optik bis hin zu Grusel-Konfetti und Papptellern im Spinnen- oder Sarg-Look kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen.

Spinnennetze selber machen

Verfallene Häuser, Friedhöfe, Krähen und Spinnweben: Was wäre Halloween ohne diese Elemente? Letztgenannte lassen sich mit wenig Aufwand selber machen, um deinem Zuhause besonderen Grusel-Touch zu verleihen. Was wäre wohl standesgemäßer, als sich schon an der Tür durch Spinnenwerben hindurch kämpfen zu müssen? Zum Basteln brauchst du lediglich Watte. Jene vorsichtig in die Länge ziehen, bis sie millimeterdick ist. Fertig! Wo genau du die Weben platzierst, bleibt dir selbst überlassen – draußen lieber nur in geschützten Bereichen, damit sie nicht vom Wind fortgetragen werden können.

Halloween-Windlichter basteln

Lust auf etwas Halloween-Upcycling? Leere Einweckgläser lassen sich ideal in Halloween-Deko verwandeln. Kombiniert mit etwas Bastelpapier, Acrylfarben, Verbandsmaterial und dem richtigen Bastelkleber werden sie zu Windlichtern mit Gruselfaktor. Noch ein Teelicht hineingestellt und schon wirft das selbst gestaltete Glas schaurige Schatten in den Farben deiner Wahl. Aber Vorsicht: Bloß keine brennbaren Materialien in die Nähe der Flamme kleben. Bei der Kleber-Auswahl solltest du zudem auf Wärmebeständigkeit und schwere Entflammbarkeit achten.

Leuchtende Geister herstellen

Leuchtende Geister, die scheinbar fliegen – mit einer batteriebetriebenen LED-Lichterkette, Tischtennisbällen, einer Mullbinde und Kreppband wird es in wenigen Schritten möglich. Dazu einfach

  • die Tischtennisbälle oben einschneiden, damit sie später die LEDs aufnehmen können.
  • Geistergesichter auf die Tischtennisbälle malen. Vorsicht: Die Naht der Tischtennisbälle sollte seitlich weisen.
  • Klebehalterung aus Kreppband basteln, um den Geistern einen Sockel zu geben. Bestens geeignet sind kleine Kleberöllchen auf Eierpappe
  • Geister auf den Kleberöllchen festkleben.
  • aus der Mullbinde Umhänge (circa zehn auf zehn Zentimeter) für die Geister herausschneiden.
  • die zurechtgeschnittene Mullbinde etwas auseinanderziehen, sodass kleine Löcher entstehen.
  • Mullbinden in Kleister tränken und mittig über die einzelnen Köpfe legen.
  • die Geister trocknen lassen.
  • den Stoff an den Löchern im Tischtennisball einschneiden und LEDs einstecken.

Wo du die Leuchten am Ende auch aufhängst: Noch cooler wird die Deko, wenn du aus schwarzer Pappe Fledermäuse ausschneidest und zwischen die Geister hängst.

Abschluss-Tipp: Selbstgemachtes mit gekauften Deko-Highlights kombinieren

Auch abgesehen von den drei beschriebenen lassen sich viele coole Deko-Objekte für Halloween in kürzester Zeit selber machen. Aber auch gekaufte Artikel haben ihren Charme. Viele Halloween-Fans haben beispielsweise Lampen zu Hause, die gruselige Halloween-Motive an die Wand projizieren. Ein einziger Tastendruck lässt so Gespenster und Kürbisse an den Wänden tanzen – perfekt für den Außenbereich! Ebenfalls beliebt sind leuchtende Kürbisse, die die Farbe wechseln. Und wer es noch gruseliger haben will, leistet sich Halloween-Deko, die auf Bewegung reagiert. Zum Beispiel Skelettknochen mit einem lebensgroßen Schädel, dessen Augenhöhlen dank eines Bewegungssensors bei Annäherung zu leuchten beginnen. Manche Dekoartikel haben auch Soundeffekte. Neben gruseligem Gelächter und Schmerzensschreien gibt es beispielsweise typische Horrorfilm-Geräusche wie schwere Schritte auf knarrende Dielen, quietschende Türen oder rasselnde Ketten. Wie schon die Lichteffekte gibt es auch solche Effektmaschinen mit Bewegungssensor. Spannend ist das ganz besonders an der Haustür. Potenziellen Gästen läuft so schon auf der Schwelle ein kalter Schauer über den Rücken. 

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