Nachhaltiger Lifestyle: So setzen sich Leonardo DiCaprio und Co. für die Umwelt ein

Berühmte Filmstars und andere Prominente nutzen ihre Reichweite, um sich für nachhaltigen Konsum, Klimaschutz und Umweltschutz einzusetzen. Hier verraten wir dir, wie du selbst nachhaltig handelst und deinen CO₂-Fußabdruck reduzierst.

Leonardo DiCaprio bei den Oscars
© dpa

Energie nicht nutzlos verschwenden

In der Rolle des mittellosen Schiffsreisenden Jack Dawson spielte sich der US-amerikanische Filmstar Leonardo DiCaprio in die Herzen der Zuschauer(innen). Als bester Hauptdarsteller im Survival-Drama Der Rückkehrer (The Revenant) wurde er sogar mit einem Oscar ausgezeichnet. Außerdem ist Leonardo DiCaprio ein engagierter Umweltaktivist, der sich für einen nachhaltigen Lebensstil einsetzt.

Dazu gehört, Energie nicht nutzlos zu verschwenden, sondern den Stromverbrauch zu reduzieren. Inzwischen gibt es sogar die Möglichkeit, klimafreundlich Solarenergie zu erzeugen und mit Sonnenkraft zu heizen. Die Strahlungsenergie entsteht auf natürliche Weise durch die Sonnenstrahlen. Das Besondere an einer Solaranlage ist, dass der Strom völlig emissionsfrei ist. Beim Betreiben einer Photovoltaikanlage werden weder Feinstaub noch Rauch freigesetzt. Sonnenenergie lässt sich nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch zur Wärmegewinnung nutzen. Der Hauptgrund für die Nutzung von Solarenergie ist, dass die Sonne als Energiequelle immer verfügbar ist und die Sonnenenergie kostenlos ist. Selbst erzeugter Strom ist daher günstiger als Netzstrom vom Energieversorger.

So handelst du umweltbewusst

Deutsche Prominente setzen sich regelmäßig für Nachhaltigkeit ein. Die Germany's Next Topmodel-Finalistin Marie Nasemann berichtet in ihrem Blog über die Bedeutung nachhaltiger Mode. Umweltfreundlicher Modekonsum bedeutet, weniger zu kaufen. Das heißt jedoch keinesfalls, dass du auf die neuesten Mode-Trends verzichten musst. Besser ist, bei der Kleiderwahl auf natürliche Materialien zu achten. Vegane oder biobasierte Stoffe gelten jetzt schon als nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Komponenten in der Textilherstellung.

Willst du umweltbewusster handeln, dann achte beim nächsten Lebensmitteleinkauf auf regionale Produkte. Exotische Früchte haben einen langen Transportweg per Flugzeug oder Schiff hinter sich. Da Bananen, Papayas und Kokosnüsse nicht in Deutschland wachsen, müssen sie aus fernen Kontinenten importiert werden. Äpfel, Birnen oder Freilandgemüse wie Tomaten und Gurken hingegen findest du erntefrisch und günstig auf jedem Wochenmarkt.

Du trinkst gern Mineralwasser? Wasser ist völlig kalorienfrei und daher figurfreundlich. Aber muss es unbedingt die teure Edel-Wassermarke sein? Ebenso gesund ist Leitungswasser, dessen Qualität in Deutschland streng überwacht wird. Wasser aus dem Wasserhahn ist immer verfügbar und sehr günstig. Damit ersparst du dir zudem das Schleppen der Plastikflaschen.

Mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto unterwegs

Müllberge verunzieren die Landschaft und schaden der Natur. Dennoch werfen viele Menschen tagtäglich ihre Abfälle einfach achtlos weg. Reduziere Verpackungsmüll, indem du Brot, Käse, Wurst, Obst und Gemüse möglichst unverpackt auf dem Markt oder im Supermarkt kaufst. Zum plastikfreien Einkaufen nutzt du am besten eine Stofftasche oder einen Rucksack, anstatt auf die kostenpflichtigen Plastiktüten im Geschäft zurückzugreifen.

Gehörst du zu den Menschen, die morgens immer mit dem Auto zur Arbeit oder zur Uni fahren? Beim Autofahren werden große Mengen an umweltschädlichem Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Da sogar ein Kleinwagen viel Benzin benötigt, ist es ratsam, öfter darauf zu verzichten und stattdessen aufs Fahrrad zu steigen. Bewegung an der frischen Luft kräftigt die Muskulatur und ist außerdem umweltschonend. Vielleicht entdeckst du beim Radfahren einige neue Wege oder ein spannendes Ausflugsziel.