
Anna Heiser: Hass im Netz zieht sie runter
Der Neuanfang in Polen rückt immer näher! Am 1. September geht es für Anna Heiser (35) und ihrem Mann Gerald Heiser (40) nach Polen. Die Farm haben sie bereits am 15. August verlassen und seitdem halten sie sich in Windhuk auf. Trotz aller Vorfreude überwiegt aktuell eher Wehmut. "Ich weiß, dass ich in den letzten Wochen ziemlich down war und das auch hier geäußert habe", so Anna Heiser. Vor allem der ständige Hass in den sozialen Netzwerken zieht die zweifache Mutter runter. Immer wieder sieht sie sich Kritik ausgesetzt, dass die Auswanderung ein Fehler sei. "Ich würde das wahrscheinlich nie so krass empfinden, wenn ich selber in einer besseren psychischen Verfassung gewesen wäre."
"Ich weiß nicht, wie das sonst funktionieren soll"
Die ersten Tage nachdem sie die Farm verlassen hatten, seien wie ein Nebel gewesen, gibt Anna Heiser ehrlich zu. Die Achterbahnfahrt der Gefühle machen der "Bauer sucht Frau"-Kandidatin schwer zu schaffen. "Ich weiß gar nicht, ich bin so erschöpft – physisch und psychisch – dass ich gar nicht weiß, wann wir wieder 'normal' werden", gibt sie ehrlich zu. Ihr Hoffnung sei aktuell der Neuanfang in Polen.
Ich wünsche, dass das wirklich passiert, wenn wir in Polen sind. Weil ich weiß nicht, wie das sonst funktionieren soll,
so Anna Heiser weiter. Inmitten all der Traurigkeit zeigt sich die Frau von Gerald Heiser allerdings zuversichtlich. "Für Ideen. Für dieses zarte Kribbeln, das man spürt, wenn man weiß, dass etwas Neues beginnt",erklärt sie.
Verwendete Quellen: Instagram