Collien Fernandes bricht ihr Schweigen über Christian Ulmen: "Über 10 Jahre lang durchgezogen"

Nachdem bekannt wurde, dass Collien Fernandes ihren Ex Christian Ulmen angezeigt haben soll, meldete sich die Schauspielerin nun erstmals selbst zu Wort und schildert ihre Sicht der Dinge. 

Collien Fernandes äußert sich erstmals zur Anzeige gegen Christian Ulmen

Collien Fernandes (44) schweigt nicht länger: Vor wenigen Stunden berichtete der "Spiegel", dass die Schauspielerin ihren Ex Christian Ulmen (50), mit dem sie 14 Jahre lang zusammen war, angezeigt habe. Die 44-Jährige wirft dem Vater ihrer Tochter vor, ihre Identität missbraucht zu haben, um in ihrem Namen gefälschte Erotikbilder und -videos an fremde Männer zu versenden. Jetzt meldete sich Collien via Instagram erstmals selbst zu den Schlagzeilen zu Wort: "Jahrelang wurden unter meinem Namen Fake-Profile erstellt, die sich eng mit meinem beruflichen Umfeld vernetzten. Nach anfänglich normaler Konversation wurde es FLIRTIVER, die Person schickte (FALSCHE) NACKTFOTOS UND SEXVIDEOS von mir, die privat anmuten und so wirken sollten, als habe ICH MICH SELBST NACKT FOTOGRAFIERT und HEIMLICH BEIM SEX GEFILMT", schildert die Mutter einer Tochter die Geschehnisse aus ihrer Sicht.

Collien Fernandes bei der Tarzan Premiere
Collien Fernandes brach nun erstmals ihr Schweigen. © Imago

"Das ganze Spiel wurde über 10 Jahre lang durchgezogen"

Weiter berichtet Collien: "Die Person telefonierte mit den Männern (mit KI generierter Stimme von mir) irgendwann ging es über in Telefonsex." Sogar Treffen seien verabredet, aber schließlich abgesagt worden. Besonders schlimm: Laut der 44-Jährige ging das Ganze bereits über Jahre. Sie schreibt: 

Das ganze Spiel wurde über 10 JAHRE LANG (!) durchgezogen. Hunderten von Männern habe 'ich' in dieser Zeit Nacktfotos und Sexvideos 'von mir' geschickt, 'meinem' gespreizten nachten Schritt, 'meinem' nackten Körper. Menschen aus der Branche glaubten, dass ich tatsächlich dahinter stecke. Mit 30 Männern war 'ich' in einer intensiven ONLINE-Affäre, teilweise jahrelang. 

Erst vor wenigen Jahren habe die 44-Jährige bei einem Mittagessen mit einem Produzenten von all dem erfahren, der sie auf seine angebliche Konversation mit "ihr" ansprach: "2023 machte ich das Thema öffentlich, wollte dass das endlich aufhört. Dennoch machte der Täter weiter. Auch während ich 2024 eine Dokumentation zu dem Thema drehte, setzte der Täter das Spiel fort, bis die Accounts von den Plattformen gesperrt wurden. 'Die Jagd nach den Tätern' nannten wir den ersten Teil, für den ich weit umher reiste. Doch das wäre gar nicht nötig gewesen, denn der Täter war (wie ich jetzt weiß), die ganze Zeit über ziemlich nah. Sein Name: Christian Ulmen."

Laut der Schauspielerin sei er angeblich nur geständig gewesen, weil sie damals Anzeige gegen Unbekannt erstattet hatte. Der Grund für seine Taten? Laut Collien Fernandes eine "Art Besitzdenken": "Weil er mich besitzt (ich bin schließlich seine Ehefrau), könne er mich anderen Männern zum S*x zur Verfügung stellen." Abschließend stellte sie klar: 

Sexualisierte Gewalt ist kein über der Realität schwebender Diskurs. Sie ist bittere und knallharte Realität, findet tagtäglich unter uns, sogar in den eigenen Schutzräumen, statt. In unseren Zuhauses, in denen wir uns sicher wähnten ... Es reicht!

Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

Verwendete Quellen: Spiegel, Instagram/Collien Fernandes