
Collien Fernandes: "Bin so überwältigt"
Die Nachricht des "Spiegel", dass Collien Fernandes (44) ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) wegen Identitätsdiebstahl, Körperverletzung, schwere Bedrohung, psychische Gewalt angezeigt haben soll, verbreitete sich wie ein Buschfeuer. Zahlreiche Stars zollten der Moderatorin Solidarität. Ulmen selbst hat sich zu den Anschuldigungen bisher nicht geäußert, für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Seine Anwälte teilten indes mit: "Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den 'Spiegel' rechtliche Schritte einzuleiten." Es würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" verbreitet. Dennoch trafen sich am Sonntag (22. März) über 6.000 Menschen in Berlin, um gegen sexualisierte Gewalt im Netz zu demonstrieren. "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, so überwältigt bin ich", gesteht Collien Fernandes im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Sie selbst konnte wegen des "Traumschiff"-Drehs nicht teilnehmen. "Seit Jahren kämpfe ich für einen besseren Schutz vor digitaler Gewalt."
"Ich hatte Phasen, in denen ich keine Kraft mehr hatte"
Schon vor rund zwei Jahren hatte Collien Fernandes den Identitätsmissbrauch öffentlich gemacht und versuchte, für mehr Rechte zu kämpfen. Erst vor wenigen Tagen machte sie öffentlich, dass der Täter ihr eigener Mann Christian Ulmen gewesen sein soll – das habe er ihr gebeichtet, heißt es in einem Instagram-Post. Über die öffentliche Unterstützung sei sie mehr als dankbar.
Ich hatte Phasen, in denen ich keine Kraft mehr hatte. Doch nun stehen all diese Menschen an meiner Seite und wir kämpfen diesen Kampf gemeinsam,
macht sie in der "Bild" deutlich. "Das bedeutet mir wirklich unendlich viel! Jedem Einzelnen, der dort war, möchte ich sagen: DANKE, DANKE, DANKE dafür!" Es sind noch weitere Demonstrationen gegen sexualisierte Gewalt geplant. Am 26. März findet um 17:30 Uhr am Hamburger Rathausmarkt die Demo statt.
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