Désirée Nosbusch: Traurige Beichte - "Dieser Mensch hat mir sehr weh getan"

In einem emotionalen Podcast-Gespräch bricht Désirée Nosbusch ihr Schweigen über die jahrelange, missbräuchliche Beziehung als 16-Jährige zu ihrem deutlich älteren Partner.

Désirée Nosbusch, blauer Hintergrund
Desirée Nosbusch blickt heute mutig auf ihre schmerzhafte Vergangenheit und die jahrelange, toxische Beziehung zu ihrem ehemaligen Partner und Manager zurück.© picture alliance/dpa/AFP Pool | Ronny Hartmann

Désirée Nosbusch: Intime Einblicke in eine traumatische Beziehung

Das böse Trauma lässt sie einfach nicht los. Bis heute wird Désirée Nosbusch (61) von ihrer dunklen Vergangenheit verfolgt. Mit 16 geriet sie in eine Beziehung zu dem 26 Jahre älteren Georg Bossert (†56). Er förderte sie bei Radio Luxemburg und wurde ihr Manager und Lebensgefährte. Obwohl sie dank Bosserts Einfluss eine grandiose Karriere als Teenie-Star machte, litt sie Höllenqualen. 

Im Podcast "M wie Marlene" mit Marlene Lufen (55) offenbart die Luxemburgerin ihre traurige Seele, spricht offen über ihr Martyrium und klagt an: "Dieser Mensch hat nicht nur mir sehr weh getan, sondern sehr vielen anderen jungen Frauen. Da wurden ganz viele junge Menschen missbraucht, und ich war halt eine davon." 

Als sie sich trennte, hatte sie nichts

Bis zum heutigen Tag ist es für die Entertainerin und Schauspielerin schwer zu verstehen, dass sie das böse Spiel so lange mitgemacht hat. Erst mit 23 Jahren schaffte sie es, aus der Beziehung zu fliehen. Sie erinnert sich: "Ich bin abgehauen. Ich hatte nichts. Kein Bankkonto, keine Kreditkarte, keine Wohnung."Danach habe sie die Zeit mit Bossert jahrelang verdrängt. Erst nach der Geburt ihrer Kinder, Tochter Luka (27) und Sohn Noah-Lennon (30), habe sie eine Therapie gemacht. Dazu sagt Désirée: "Ich musste mir selbst erst mal klarmachen, warum ich gewisse Dinge zugelassen habe." Intensive Gespräche halfen ihr beim Kampf, wieder ins Reine zu kommen. Ein Satz des Therapeuten habe ihr dabei besonders geholfen. Er sagte: "Sie waren ein Kind. Sie konnten das alles noch gar nicht wissen." Für diese Aussage sei sie ihm für "immer dankbar"!

Dieser Artikel von S.K. erschien zuerst in der Printausgabe von WOCHE DER FRAU. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen WOCHE DER FRAU – Jede Woche neu am Kiosk.