Gil Ofarim: Boykott-Drohungen der Dschungelcamp-Fans
Selten gab es in der Geschichte des Dschungelcamps vorab so viel Kritik und Boykott-Drohungen, wie in diesem Jahr: Seit offiziell bekannt ist, dass Musiker Gil Ofarim (43) tatsächlich in den australischen Busch ziehen wird, überschlagen sich die Reaktionen auf Instagram, TikTok und Co. Viele Fans des beliebten Reality-Formats können nicht verstehen, wieso RTL dem Musiker nach seiner Antisemitismus-Lüge vor einigen Jahren eine derart große Plattform bietet. Der Privatsender aus Köln reagierte bereits im Netz auf die zahlreiche Kritik und verteidigte seine Entscheidung so: "Gil Ofarim hat sich für seine falschen Anschuldigungen juristisch verantwortet. Sein Weg umfasst mehr als die damaligen Ereignisse. Wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht, sehen wir ab dem 23. Januar."
Gil Ofarim nach Kritik: "Ich kann die Dinge nicht ungeschehen machen"
Für viele Dschungelcamp-Fans ist dieses Statement ein schwacher Trost: "Er hat sich dafür entschuldigt, dass ihm das passiert ist. Er hat sich nicht wirklich für seine Taten entschuldigt und keine ehrliche Verantwortung übernommen", "Absolut unpassend, wie ihr so ein Verhalten relativiert und solchen Menschen eine Bühne gebt" oder "Es geht nicht nur um die juristische Verantwortung, sondern auch um das Menschliche So jemand gehört nicht in die Öffentlichkeit und sollte dafür keine Bühne kriegen. Aber auf Ethik wird bei RTL offenbar geschi***n" lauten die deutlichen Antworten auf Social Media.
Und Gil Ofarim? Dem Musiker dürfte der krasse Gegenwind nach Bekanntwerden seiner Dschungelcamp-Teilnahme schließlich nicht entgangen sein. Gegenüber RTL stellte er klar, dass er sich in den letzten Jahren auch dem Davidstern-Skandal verändert hätte: "Und eins kann ich sagen: Die Zeit, die Jahre, die ich, sagen wir, von der Bildfläche weg war, hat sich vieles geändert in meinem Leben. Ich habe mich auch weiterentwickelt." Letztlich würden die IBES-Zuschauer entscheiden, wie weit er am Ende kommen würde. Der Musiker wolle "ich selber" und "authentisch" sein und betonte abschließend:
Ich kann nicht in die Vergangenheit gehen und Dinge ungeschehen machen […]. Was ich nur machen kann, ist aufstehen und von vorne anfangen.
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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft ab dem 23. Januar täglich auf RTL und RTL+.
Verwendete Quellen: Instagram, RTL






