
Lisa Straube: "Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama?"
Wie kann eine Mutter den Tod des eigenen Kindes verkraften? Lisa Straube (25) verlor ihren Sohn Xavi im Alter von gerade einmal fünf Monaten am Plötzlichen Kindstod. Schuldgefühle, dunkle Phasen und endliche Trauer gehören nun zum Alltag der jungen Mutter, wie sie im Interview mit "stern" gesteht. "Der Körper macht noch das, was er braucht zum Überleben, aber nicht mehr", so die Influencerin. Immer wieder frage sie sich: "Vielleicht war ich nicht gut genug als Mama?" Heftige Worte. Die tiefe Trauer sei auch eine Belastung für die Ehe mit Furkan Akkaya geworden, im Alltag würde es oft Streit geben. Die beiden gehen mit ihrer Trauer anders um.
"Habe einfach nur noch laut geschrien"
Während Furkan Akkaya fast täglich mit seiner Mutter zum Grab seines verstorbenen Sohnes geht, schafft es Lisa Straube einfach nicht – zu groß ist der Schmerz. "Ich als Mama schaffe es einfach nicht, zu diesem Grab zu gehen", gesteht sie. In dem Video-Interview spricht die junge Mutter auch über den schlimmsten Tag in ihrem Leben.
Ich hatte ihn im Arm, in einer Decke eingewickelt, damit wir ihn nicht so sehen müssen. Ich bin mit ihm dann auf die Straße gesprintet, hab mich auf den Boden gelegt, auf den Krankenwagen gewartet und einfach nur noch laut geschrien,
erinnert sich Lisa Straube an den schweren Tag. Den Tod von Söhnchen Xavi würde sie noch nicht realisieren können, phasenweise würde sie nahezu zusammenbrechen, schreit um sich. Nur Stück für Stück würde die junge Familie zurück in den Alltag finden. Für die Zukunft würde sie sich wünschen, dass sie alle "irgendwann, irgendwie damit umgehen können."
Verwendete Quellen: stern.de
