Philip Seymour Hoffman- Trieb ihn seine Freundin in den Tod?

Schlimme Vorwürfe gegen seine Ex

Nach dem Drogentod von Philip Seymour Hoffman (†46) erhebt ein Bekannter des Schauspielers jetzt schwere Vorwürfe gegen Mimi O’Donnell, seine ehemalige Lebensgefährtin: „Sie hat ihm das Leben zur Hölle gemacht. Sie wusste genau, welche Knöpfe sie bei Phil drücken musste, damit es soweit kommt...“ 

Die Kostümdesignerin Mimi O’Donnell lernte Hoffman 1999 bei der Regiearbeit an seinem Theaterstück „In Arabia We’d All Be Kings“ kennen und lieben. Sie gab dem Schauspieler, der seit Jahren immer wieder mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen hatte neuen Sinn. Sie schenkte ihm die drei Kinder Cooper Alexander, 10, Tallulah, 7, und Willa, 5.

"Doch Anfang 2013 beginnt es zu kriseln"

"Sie stritten sich nur noch“, so der enge Vertraute von Hoffman. „Sie mischte sich immer wieder in seine beruflichen Entscheidungen ein - Mimi wollte, dass er Blockbuster dreht, mit denen man Millionen verdient. Phil hingegen mochte lieber diese kleinen Independent-Streifen und Theaterstücke, bei denen es eher um die Kunst als ums Geld geht.“

Seine Rolle in dem Sci-Fi-Spektakel „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ habe Hoffman nur ihr zuliebe angenommen.

Im Mai wurde Hoffman rückfällig

Es half nichts. Er griff wieder zu Drogen und Alkohol. „Mimi tobte. Sie nahm sich ein eigenes kleines Apartment und nahm die Kinder mit. Am liebsten hätte sie ihn ganz aus ihrem Leben gestrichen“, erinnert sich sein Bekannter.

„Das hat ihn schwer getroffen. Er wusste, dass es so nicht weitergehen kann, wenn er seine Kinder weiterhin sehen will.“ Im Mai ließ er sich deshalb in eine Entzugsklinik einweisen. Doch auch nach seiner Rückkehr, wollte Mimi angeblich keinen Kontakt mehr. „Sie haben sich nur noch gesehen, wenn er die Kinder besucht hat.“

An seinem Todestag warteten seine Kinder auf ihn

Auch an seinem Todestag, den 3. Februar, stand ein Treffen mit Mimi an. Sie wartete mit den drei Kindern auf einem Spielplatz ganz in der Nähe seines Single-Apartments, das Hoffman nicht mehr lebend verlassen sollte.

Als er nicht zum verabredeten Zeitpunkt erschien, rief Mimi zwei Freunde des Oscar-Preisträgers an. Sie fanden Hoffman leblos am Boden, mit einer Heroinspritze im Arm. „Als Mimi davon hörte, brach sie weinend zusammen“, so der Bekannte.

Aus Trauer? „Ich denke, sie hatte Schuldgefühle, weil sie ihm die Kinder weggenommen hat.“ Und die waren sein einziger Sinn im Leben...