Nach Selbstmord - Wintersport-Stars trauern um Julia Pieper

'Wir sind unendlich traurig'

Sie stand am Anfang ihrer Karriere, hatte ihr ganzes Leben noch vor sich. Doch was kaum jemand wusste: Biathlon-Nachwuchstalent Julia Pieper († 19) hatte psychische Probleme. Ihr Leben nahm ein tragisches und viel zu frühes Ende, als sie sich in der vergangenen Woche mit ihrem eigenen Biathlon-Gewehr erschoss. Die Nachricht von ihrem Tod schockiert die Sportwelt. 

"Wir sind unendlich traurig"

DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach erklärte gegenüber "T-Online.de": "Wir sind unendlich traurig. Das deutsche Biathlon-Team hat die Nachricht mit großer Bestürzung aufgenommen." 

Am 16. Februar wurde die Leiche Piepers im Haus ihrer Eltern in ihrem Heimatort Winterberg gefunden. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus. Der Deutsche Ski-Verband erklärte in einem Statement: "Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine tiefe Trauer. Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei ihrer Familie und ihren Freunden."

Kolleginnen in Sotschi vor Massenstartrennen informiert

Julia Piepers Kolleginnen in Sotschi, darunter Laura Dahlmeier, 20, und Franziska Preuß, 19, die jahrelang mit ihr trainiert hatten, sollen noch vor dem Massenstartrennen am vergangenen Dienstag, 18. Februar, über ihren Tod informiert worden sein.