Nach Sex-Vorwürfen gegen Kevin Spacey: Erschütternde Beichte seines Bruders!

Randall Fowler über den gemeinsamen Nazi-Vater und jahrelangen Missbrauch

Der Skandal um Hollywood-Star Kevin Spacey, 58, nimmt jetzt nochmals eine dramatische Wendung: Nachdem bereits Netflix als Konsequenz der Vorwürfe von Anthony Rapp das Ende des Serienhits „House of Cards“ bekannt gegeben hatte, meldete sich nun auch der Bruder des Schauspielers zu Wort - mit einer erschütternden Missbrauchsbeichte aus der gemeinsamen Kindheit.

Randall Fowler: „Er war ein rechtsradikaler, perverser Sadisten-Vater“ 

Jahrelang soll Randall Fowler, 62, der Bruder von Kevin Spacey, vom gemeinsamen Vater Thomas Geoffrey Fowler missbraucht worden sein. Das berichtete der 62-Jährige nun in einem emotionalen Interview gegenüber „Daily Mail“. Die Details sind erschreckend.

Das „Rod Steward“-Double hat nur wenig mit seinem berühmten Bruder gemeinsam. Was die beiden Männer verbindet ist allerdings die brutale Vergangenheit, die sie in ihrem Elternhaus zusammen mit ihrer Schwester Julie erleben mussten. Er beschreibt das damalige Zuhause als Horror-Haus, welches vom „rechtsradikalen, perversen Sadisten-Vater“ beherrscht wurde.

Da war so viel Dunkelheit in unserem Zuhause, das ist kaum vorstellbar. Es war wirklich elendig.

„Der Sex wurde härter und die Einheiten länger und immer häufiger“

Thomas Fowler trat der „Amerikanischen Nazi-Partei“ bei, als die Brüder noch kleine Jungen waren. Er verehrte den Diktator, trimmte sich sogar den berühmten Hitler-Bart, um seinem Idol noch näher zu kommen. Über Jahre hinweg soll er Randall immer wieder ausgepeitscht und vergewaltigt haben.

Die Missbrauchstortur begann, als Randall Fowler 12 Jahre alt war. Sein Vater beorderte ihn eines Tages in sein Schlafzimmer und sagte, er würde ihn über die „Bienen und die Blumen“ lehren. „Er hat meine Hose aufgemacht und angefangen an mir zu spielen.“ Völlig verstört schrie der Teenager nach seiner Mutter, doch die unternahm nichts - auch nicht in den folgenden Jahren.

Von diesem Tag an und für die nächsten vier Jahre wurde der Sex härter und die Einheiten länger und immer häufiger,

so Fowler gegenüber „Daily Mail“.

Tragisch: Randall Fowler opferte sich für Bruder Kevin Spacey

Aus Angst vor dem „Monster“ wie ihn die Kinder nannten, soll sich Kevin immer mehr in sich gekehrt haben. Er tat alles was sein Vater sagte, um vor dem Auspeitschen verschont zu bleiben. Spacey selbst wurde auch nie sexuell missbraucht: „Ich habe meinem Vater immer wieder gedroht, dass wenn er jemals meinen Bruder anfassen würde, ich meine Mutter mit dem was passierte konfrontieren würde und das hätte die Familie zerstört.

Über Selbstmord dachte Randall immer wieder nach. Der einzige Grund, der ihn davor abhielt, war Kevin. Wenn er nicht mehr wäre, würde niemand mehr seinen kleinen Bruder schützen können.

Das Leben nach dem Martyrium

Im Jahr 1990 konfrontierte Randall Fowler seine Mutter endlich mit der Wahrheit, der sie sich schon so viele Jahre zuvor bewusst war. Kurze Zeit später musste Vater Thomas Fowler ins Krankenhaus gebracht werden. Er starb im Alter von 68 Jahren. Das Familiendrama nahm allerdings noch lange kein Ende. Nach dem Tod des Tyrannen wurde das Verhältnis zwischen Spacey und seiner Mutter besser - die Beziehung zu seinem Bruder Randall, der ihn jahrelang geschützt hatte, zerbrach. Auch nach dem Tod der Mutter im Jahr 2003 besserte sich die Situation nicht mehr.

Auch heute leiden beide Brüder noch immer unter den Geschehnissen. Randall Fowler erklärt, er habe nie eine intakte Bindung zu einem Partner eingehen können:

Keiner von uns hatte je eine Chance, weil wir mit so kaputten Eltern aufgewachsen sind. Hinter mir liegen drei gescheiterte Ehen und um die 40 Affären.

Aus Angst davor, das „sexuelle Raubtier-Gen“ weiterzugeben, gründete er nie eine Familie.

Welche Spuren das jahrelange Martyrium an Kevin Spacey hinterlassen hat, ist fraglich. Gerade erst outete sich der „House of Cards“-Star als homosexuell, nachdem Schauspielkollege Anthony Rapp schwere Missbrauchs-Vorwürfe gegen ihn erhoben hatte. 

Zu den Anschuldigungen gegen seinen jüngeren Bruder sagte Fowler, sie seien verstörend.

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