Wentworth Miller: Rührender Post über demütigendes Meme

"Prison Break"-Star spricht erneut über seine Depressionen

Wentworth Miller, 43, sprach bereits in der Vergangenheit über seine Selbstmordversuche vor seinem Coming-Out sowie seinen Kampf gegen die Depressionen. Nun richtet der „Prison Break“-Star erneut offene Worte an seine Fans und erklärt, wie sehr er von einigen Medien verletzt wurde, die in seiner schlimmsten Zeit Paparazzi-Bilder veröffentlichten, aus denen ein demütigendes Internet-Meme entstanden ist.

Demütigung durch Meme

Der 43-Jährige ist nicht der erste Superstar, dessen Bilder als Vorlage für ein Internet-Meme dienen. Doch dies geschah ausgerechnet in einer Zeit, in der es dem Schauspieler so schlecht wie nie in seinem Leben ging, wie er nun in einem langen, sehr emotionalen Posting auf seiner Facebook-Seite verrät.

Heute habe ich ein Internet-Meme von mir gefunden. Nicht das erste Mal.

Und fährt fort, dass er über Jahre selbstmordgefährdet war und unter Depressionen litt.

In dieser schweren Zeit versuchte er, sich mit Essen zu trösten. Damals gelang es dann einem Paparazzi, ihn deutlich beleibter als in seiner Rolle des „Michael Scofield“ in „Prison Break“ abzulichten. Daraus entstand im Jahr 2010 ein Meme, welches durchs Netz ging.

„Es schmerzte zu atmen“

Als er das Meme von sich selbst das erste Mal zu Gesicht bekam, „schmerzte es zu atmen“, so schreibt er.

„Stärke, Heilung, Vergebung“

Doch Miller sieht trotz der großen Demütigung einen Sinn in dem Meme. Daraus habe er drei Dinge gelernt: „Stärke, Heilung und Vergebung“, wie er erklärt.

Doch sein eigentliches Anliegen mit seinem langen Posting ist, dass er anderen Betroffenen, die mit Depressionen und derartigen Problemen zu kämpfen haben, Mut machen will.

Die Reaktionen auf sein anrührendes Posting sind positiv und seine Fans bestärken ihn in seinen offenen Worten bei diesem sensiblen Thema.

 

Today I found myself the subject of an Internet meme. Not for the first time. This one, however, stands out from the...

Posted by Wentworth Miller on Montag, 28. März 2016