Fußballerin am Comer See untergegangen: Florijana Ismaili ist tot

Nach einem Sprung vom Boot tauchte die 24-Jährige nicht mehr auf

Der nächste Badeunfall mit tödlichem Ausgang: Nachdem die deutsche Schauspielerin Lisa Martinek (†47) am vergangenen Wochenende nach einem Sprung von einem Boot starb, ist nun auch die Schweizer Fußballnationalspielerin Florijana Ismaili, 24, auf ähnliche Art ums Leben gekommen.

Traurige Nachricht: Florijana Ismaili ist tot

Traurige Gewissheit: Florijana Ismaili ist tot. Taucher haben die Leiche der Schweizer Nationalspielerin im Comer See gefunden. Die 24-jährige Profi-Fußballerin war seit einem Bootsausflug am Samstagabend, 29. Juni, verschollen. Laut Schweizer Medienberichten war sie zuvor von einem gemieteten Boot mit einem Kopfsprung in den See gesprungen - und nicht wieder aufgetaucht. Die Begleitperson, eine Team-Kollegin, habe sofort Alarm geschlagen.

 

 

Ihr Verein bestätigte den Badeunfall auf Twitter

Ihr Verein "Young Boys" meldete sich vor einigen Tagen auf Twitter zum Verschwinden seiner Spielerin. Dort hieß es: 

Die Verantwortlichen des BSC Young Boys sind darüber informiert worden, dass unsere Spielerin Florijana Ismaili seit Samstagnachmittag am Comer See nach einem Badeunfall vermisst wird. Die Suchaktionen der Polizei sind weiterhin im Gang. Wir sind sehr betroffen und haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich alles zum Guten wendet. 

Wir sind im engen Austausch mit den Familienangehörigen und bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen können. Wir werden wieder informieren, sobald wir mehr wissen. 

Roboter suchten den Grund des Comer Sees ab

Bereits am Samstag und Sonntag suchten Taucher in Musso, ungefähr 20 Kilometer von der Tessiner Grenze, fieberhaft nach der Fußballerin. Trotzdem konnte Ismaili nicht gefunden werden. Wie Blick.ch berichtete, wurde mit Rettungshubschraubern nach der Nationalspielerin gesucht. 

Der leblose Körper der Mittelfeldspielerin wurde dann am Dienstag mit einem Spezialgerät in 204 Metern Tiefe gefunden.

"Es könnte sein, dass sie beim Sprung ins kalte Wasser einen Schwächeanfall erlitt"

„Wir wissen noch nicht, was genau passiert ist“, zitierte „Blick“ einen Sprecher der örtlichen Polizei noch vor dem Fund der Leiche, der ergänzte: 

Es könnte sein, dass die junge Frau beim Sprung ins kalte Wasser einen Schwächeanfall erlitt.

Woran die Sportlerin starb, soll nun eine Obduktion klären.

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