Triathletin Julia Viellehner tot: So bewegend nimmt ihr Freund Abschied

"Wir sehen uns am Ziel": Tom Stecher gedenkt seiner verstorbenen Partnerin

Sie wurde von einem LKW erfasst - jetzt ist Triathletin Julia Viellehner tot. Eine Woche nach dem Unfall auf einer kurvenreichen Straße in den Apenninen ist die deutsche Sportlerin ihren schweren Verletzungen erlegen. Ärzte hatte die 31-Jährige in ein künstliches Koma versetzt. Ihr Freund und Trainer Tom Stecher nahm nun in einem bewegenden Posting Abschied.  

Julia Viellehner: "Wir sehen uns am Ziel!" waren ihre letzten Worte

Wir sehen uns im Ziel!
... waren Ihre letzten Worte kurz vor jedem Rennen.

schreibt der Lebensgefährte von Julia Viellehner. Auf der Facebook-Seite der Verstorbenen wendet sich der Triathlon-Coach an die Fans der Sportlerin und informiert sie mit rührenden Worten darüber, dass Julia nicht mehr aufwachen wird.

"Julia hat bis zum Schluss gekämpft"

Die letzten Tage waren lang und hart! Julia hat bis zum Schluss gekämpft! Nun hat sie das Ziel erreicht und wartet dort ...

Die Ärzte haben nichts unversucht gelassen und Julia hat all eure Unterstützung gespürt und auch gebraucht. 
Bereits kurz nach dem Unfall waren Rettungssanitäter vor Ort und linderten ihren physischen Schmerz, so dass sie auf Ihrem weiteren Weg auch nicht unnötig leiden musste!

Wir können sie alle so in Erinnerung behalten wie sie war ...

"Julia wäre zutiefst gerührt gewesen"

Weiter dementiert Tom Stecher Medienberichte einer Beinamputation, erklärt aus Augenzeugen-Sicht, wie es wirklich war, und bedankt sich bei den Anhängern der Triathletin für ihr Mitgefühl.

Entgegen Berichten der Boulevardpressen wurde sie von dem LKW angefahren und ich sah sie neben dem LKW zu Fall kommen. Woher die Berichte vom Wochenende über verletzte Beine und die medizinischen Eingriffe stammen, ist unklar. Die letztendliche Summe der vielen schweren Verletzungen führten zu einem Zustand, der mit ihrem weiteren Leben nicht vereinbar war.

Julia wäre zutiefst gerührt gewesen, wenn sie all eure Nachrichten gesehen und gelesen hätte - dafür DANKE ich euch und haltet sie weiterhin in euren Herzen!

See you at the Finishline!

 

In einem Posting am Samstag, 20. Mai, hatte Stecher noch die Hoffnung geäußert, dass die 31-Jährige es schaffen könnte: "Geht alles gut, steht sie auch irgend wann wieder an der Startlinie!"

 

 

Julia Viellehner: Bruder und Vater sind verschollen

Für die Familie ist der Tod der erfolgreichen Sportlerin ein weiterer schwerer Schicksalsschlag. Wie die "Passauer Neue Presse" berichtet, verunglückten Julia Viellehners Vater Johann und ihr Bruder Raphael vor etwa zweieinhalb Jahren bei einer Bergtour am Mount Cook in Neuseeland und gelten seither als verschollen.

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