"Zu dick, zu maskulin": Ein Bikini-Foto geht um die Welt!

Molly Galbraith veröffentlicht ein Foto von sich mit einer wichtigen Botschaft!

Ein neues Jahr gibt auch immer wieder Anlass neue Vorsätze zu fassen, die aber nur allzu häufig mit der Kritik am eigenen Körper in Verbindung stehen. Fitnesstrainerin Molly Galbraith ging es jahrelang genauso: Zum Jahreswechsel fasste sie neue Vorsätze ihren Körper zu verändern, vermeintlich zu verbessern. Mit einem Bikini-Foto von sich am Strand will sie nun andere Frauen aufrütteln und sie dazu bringen sich endlich selbst zu lieben. Ihr Bild geht nun um die Welt...

Bikini-Bild mit Botschaft

Dieses Bikini-Foto von Fitnesstrainerin Molly Galbraith geht gerade um die Welt. Auf ihrer Facebook-Seite hat sie ein Foto von sich am Strand veröffentlicht und bekommt dafür nicht grundlos hunderttausende von Likes:

 

 

This is my body.This not a before picture. This is not an after picture.This just happens to be what my body looks...

Posted by Molly Galbraith on Freitag, 1. Januar 2016

 

Das ist mein Körper. Das ist kein Vorher-Bild. Das ist kein Nachher-Bild.

Schnell wird klar, dass dieses Foto eine Botschaft in sich trägt. Unter diesem Bild wendet sich Galbraith nämlich in einer Art offenen Brief an ihre Fans und schreibt  darin unter anderem Folgendes:

Das ist ein Körper, der zu viel Zeit, Energie und mentalen Raum verschwendet hat, ihn verändern zu wollen. Und heute?  Heute ist das ein Körper, der geliebt, verehrt und wertgeschätzt wird von der einzigen Person, deren Meinung etwas bedeutet - von mir.

Tägliche Anfeindungen

Sie erzählt von den Anfeindungen und Verurteilungen mit denen sie täglich zu kämpfen hat. In derselben Woche wurde sie als „zu fett, zu dünn, zu maskulin, zu stark, zu schwach, zu füllig und zu mager“ verurteilt. Alles öffentliche Kommentare, die sie auf ihren Online-Profilen vorfindet.  
Doch Molly scheint die öffentlichen Bewertungen ihres Körpers satt zu haben und gibt ihren Zuschauern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg:

Das ist das erste Jahr, das ich erinnern kann, in dem ich KEINE Vorsätze gefasst habe, wie ich meinen Körper verändern kann. Das ist eine Art von Freiheit, die ich nicht vermutet hätte je zu erleben, und es fühlt sich richtig, richtig gut an.

Diese Worte einer Fitnesstrainerin, die in einer Welt lebt, in der Vergleiche an der Tagesordnung sind, sollen anderen Frauen Mut machen und sie dazu anspornen ihren Körper auch endlich so zu lieben und zu wertschätzen wie er ist. Betrachtet man die überwiegend positiven Kommentare und die Vielzahl an Likes scheint ihr diese Botschaft gelungen zu sein und wir hoffentlich auch hängen bleiben.