
Stefan Raab: Er lässt die "Schillerstraße" wieder aufleben
Viele Zuschauer können sich sicher noch an das Jahr 2004 erinnern, als die "Schillerstraße" zum ersten Mal auf Sat.1 ausgestrahlt wurde. Das Konzept war so simpel wie genial: Prominente Gäste bekamen Regieanweisungen durch einen Knopf im Ohr und mussten diese vor einem Live-Publikum ohne Drehbuch improvisieren. Eine Sendung ohne beherzte Lacher? Das gab es damals praktisch nicht. Nach insgesamt 150 erfolgreichen Ausgaben wurde die Sendung im Jahr 2011 jedoch eingestellt. Jetzt steht die"„Schillerstraße" aber tatsächlich vor einem großen Comeback! Wie "DWDL.de" berichtete, will die Produktionsfirma "Raab Entertainment" das Konzept wieder aufleben lassen. Allerdings gibt es einen entscheidenden Haken für alle, die auf eine Doppelrolle hoffen: Das Projekt startet ohne Stefan Raab (59) als Moderator. Außerdem soll die Sendung nach aktuellem Stand auch nicht für seinen neuen Haussender RTL produziert werden. Viele Informationen darüber, wo die Show letzten Endes gesendet wird, gibt es scheinbar noch nicht. Fest steht aber, dass der Name größtenteils erhalten bleiben wird. Offenbar hat sich "Raab Entertainment" nämlich bereits die Rechte an den Namen "Schillerstrasse", "Schillerstraße" und auch an "Schillerstrasse Reloaded" sowie "Schillerstraße Reloaded" gesichert.
Stefan Raab: Seine Quoten waren zuletzt im Sinkflug
Das Comeback der "Schillerstraße" könnte von "Raab Entertainment" ein genialer Schachzug sein, um die Marktposition der Firma zu stärken. Zuletzt lief es für Stefan Raabs eigene Sendung nämlich nicht gerade rosig. Seine "Stefan Raab Show" verlor von Woche zu Woche an Einschaltquoten. In der letzten ausgestrahlten Ausgabe erreichte die Sendung mit lediglich 570.000 Zuschauern einen vorläufigen Tiefpunkt. Ein herber Schlag für den sonst so erfolgsverwöhnten Entertainer. Dennoch hält RTL weiterhin an Raab fest. Es bleibt nun zu hoffen, dass er mit der Produktion bewährter Klassiker wie der "Schillerstraße" das Ruder noch herumgerissen bekommt und an alte Erfolge anknüpfen kann.
Verwendete Quellen: DWDL.de






