Herzogin Meghan: Vielsagende Worte sprechen Bände

Herzogin Meghan: "Abgestempelt" - Vielsagende Worte sprechen Bände

Herzogin Meghan, 41, ist ein knallharter Verfechter von Frauenrechten und setzt sich aktiv für die Gleichstellung von Mann und Frau ein. In ihrem Podcast "Archetypes" setzt die Gattin von Prinz Harry, 38, ihren Fokus vor allem auf die Aufklärung über systematische Diskriminierung von Frauen - und ganz aktuell thematisiert sie Stereotype bezüglich weiblicher Sexualität. Hierzu vertritt sie ganz klar die Meinung: Frauen werden ihr ganzes Leben lang "abgestempelt" ...

Herzogin Meghan: Im Talk über die Sexualität der Frau

In der neusten Episode ihres umstrittenen Podcasts "Archetypes" (Spotify) versammelt Herzogin Meghan zwei sehr interessante Frauen um sich: Schauspielerin Michaela Jae (auch MJ) Rodriguez sowie Erfolgs-Schriftstellerin und Kolumnistin Candace Bushnell, die vielen als Schöpferin von "Sex and the City" ein Begriff sein dürfte. 

Mit MJ und Candace spricht Meghan über die Sexualität der Frau und über jene Vorurteile und ungerechte Tatsachen, die damit verbunden sind. Die Herzogin weist darauf hin, dass eine gesellschaftliche Anti-Haltung gegenüber dem gesunden Ausleben weiblicher Sexualität bereits in jungen Jahren beginnt. Sie betont, dass Teenager-Mädchen beim Erkunden und Ausleben ihrer Sexualität verspottet werden, wohingegen junge Männer gegenteilig dafür sogar noch als "Player" gefeiert werden.

Passend hierzu besuchte Meghan sogar jene High School, in der sie selbst früher eingeschrieben war. Sie suchte mit Schülerinnen und Schülern das Gespräch in Bezug darauf, ohne möglichen Widerstand "abgestempelt" zu werden.

Die Frau von Prinz Harry meint im Podcast weiter, dass sich die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern beim Thema Ausleben von Sexualität bis ins Erwachsenenalter fortzieht und zeigt dafür natürlich keinerlei Verständnis.

Herzogin Meghan: Als Frau kann "deine Sexualität gegen dich verwendet werden"

Meghan findet ehrliche Worte:

Wenn man älter wird, beginnt man, seine Sinnlichkeit, seine weibliche Göttlichkeit zu erforschen und zu verstehen. […] Aber deine Sexualität kann sehr gegen dich verwendet werden. 

Weiter lässt die 41-Jährige ihre eigene Erfahrungen sprechen:

Wenn [ein Mann] ein Player ist oder sich amüsiert oder was auch immer tut, wird das oft gefeiert, ja sogar bejubelt. Aber bei einer Frau ist es egal, ob sie mit Mitte 50 vielleicht die erfolgreichste Frau im Finanzwesen ist, ich verspreche Ihnen, dass immer noch jemand kommen und sagen wird: ‘Ja, aber sie war eine Schlampe im College‘.

Für die Brünette ist unbegreiflich, wie derartig unfaire Umstände überhaupt bis heute bestehen können. Denn auch heutzutage sehen sich Einzelfälle gemäß dem von ihr beschriebenen Szenario noch mehr als genug.

Doch haben es in den letzten Jahren einzelne Frauen sogar durchaus geschafft, sich für das Ausleben und den offenen Umgang mit ihrer Sexualität feiern zu lassen. Das ist - wenn auch nur in kleinem Maße - ein Fortschritt.

Verwendete Quellen: Podcast "Archetypes" (Spotify), Daily Mail

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