Prinzessin Mette-Marit: Offizieller Auftritt mit Sauerstoffgerät
Dass es sehr ernst um die Gesundheit von Prinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) steht, ist nicht neu. Seit Jahren ist bekannt, dass die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) an chronischer Lungenfibrose leidet. Erst vor wenigen Wochen gab der norwegische Palast offiziell bekannt, dass sich der Gesundheitszustand der 52-Jährigen mittlerweile so verschlimmert habe,dass sie eine Lungentransplantation benötigt und derzeit darauf vorbereitet werde. Doch Mette-Marit kämpft tapfer weiter - und das zeigte sie nun auch der ganzen Welt.
Am 10. April nahm Mette-Marit von Norwegen völlig überraschend an dem Empfang der Athleten der Paralympischen Winterspiele im Palast mit Ehemann Haakon und ihren beiden Kindern Prinz Sverre Magnus (20) und Prinzessin Ingrid Alexandra (22) teil - und zog dabei wahrscheinlich alle Blicke auf sich, denn: Die 52-Jährige zeigte sich bei dem offiziellen Termin erstmals mit einem Sauerstoffgerät.
Mette-Marit will trotz Lungenfibrose arbeiten
Offizielle Fotos zeigen die Kronprinzessin mit einem Sauerstoffschlauch, einer sogenannten Nasenbrille. Ein Palastangestellter hielt sich während des Termins stets in Mette-Marits Nähe auf, da er ihr Sauerstoffgerät für sie trug. Obwohl die 52-Jährige tapfer lächelte und den Sportlern und Fotografen winkte, dürfte dieser Auftritt verdeutlichen, wie schlecht es Mette-Marit gesundheitlich wirklich geht. Obwohl der Palast Ende 2025 erklärte, dass die 52-Jährige kürzertreten würde und mehr Ruhe benötige, möchte die dreifache Mutter offenbar weiterhin arbeiten.
Verwendete Quellen: Getty Images
Was ist eine chronische Lungenfibrose?
Bei einer chronischen Lungenfibrose handelt es sich um eine fortschreitende Veränderung des Lungengewebes, bei der sich vermehrt festes Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen bildet. Durch diese krankhafte Vernarbung verliert die Lunge ihre Elastizität und wird zunehmend steif. In der Folge kann das Organ nicht mehr genügend Sauerstoff in die Blutbahn aufnehmen, was zu einer chronischen Unterversorgung des Körpers führt. Betroffene leiden meist unter trockenem Reizhusten und zunehmender Atemnot, die zunächst bei körperlicher Belastung und später auch im Ruhezustand auftritt. Da die Vernarbungen nicht rückgängig gemacht werden können, zielt die Therapie vor allem darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität zu erhalten.







