Andreas Gabalier: "Ich musste die Notbremse ziehen"

Nach vier Jahren Dauer-Tour musste Andreas Gabalier die Notbremse ziehen. Der Volks-Rock'n'Roller zog sich fünf Monate zurück, um einer Burnout-Falle zu entkommen. Jetzt meldet er sich mit neuer Inspiration aus Nashville zurück!

Andreas Gabalier schaut skeptisch in die Ferne
Gabalier stieß an seine Grenzen und musste die "Notbremse" ziehen. Jetzt ist er mit neuer Energie zurück.© Getty Images

Andreas Gabalier: Rettung in letzter Sekunde

Es ging nicht mehr anders. Der Volk-Rock'n'Roller musste den Stecker ziehen, nachdem er Ende Oktober letzten Jahres sein vorerst letztes Konzert der Saison gegeben hatte. Andreas Gabalier (41) war vier Jahre lang auf Tour, danach brauchte der Österreicher eine Auszeit. Fast ein halbes Jahr hatte er sich zurückgezogen und meldet sich nun endlich zurück mit einer Erklärung: "Nach der jahrelangen Tour musste ich mal die Notbremse ziehen", so Gabalier. Die letzte Rettung vor dem Burnout? 

Andreas Gabalier: Comeback mit neuer Energie

Die freie Zeit nutzte er aber nicht (nur), um die Füße hochzulegen und mit den zwei kleinen Patenkindern "Blödsinn zu machen" – dafür seien Patenonkel immerhin da. "Ich habe seit Anfang Januar eine sehr kreative Phase, bin im Studio. Es ist eine sehr schöne Zeit", kündigt er direkt neue Akustik-Musik an. Der Sänger ließ sich im amerikanischen Nashville, der Hochburg der Country-Musik, inspirieren. Traf dort Dolly Parton (80). In Mannheim stand er danach im Tonstudio, wo er an der Produktion eines neuen "Unplugged"-Albums arbeitet. Aber alles ohne Druck. Die "10 Jahre Volks-Rock'n'Roller Unplugged"-Tournee startet erst im Oktober. Zwei Monate ist er dann auf Achse, aber rechtzeitig zur Adventszeit wieder zu Hause. Er scheint aus seiner überbordenden Arbeitswut gelernt zu haben. 

Schon Mitte vergangenen Jahres – vor der letzten Tour – gab es erste Ermüdungserscheinungen: "Ich habe mir zum ersten Mal seit 15 Jahren zwei Monate Heimaturlaub gegönnt." Nun wurden es fünf Monate und beim nächsten Mal ein ganzes Jahr? Gut möglich. Zeit für die Partnersuche und Familiengründung, die er sich so wünscht, bleibt schließlich nicht, wenn man(n) nur unterwegs ist. "Ich wollte immer Kinder haben", betont er gern. Vielleicht wird das ja sein nächstes Herzensprojekt.

Dieser Artikel von M.R. erschien zuerst in der Printausgabe von WOCHE DER FRAU. Weitere spannende Star-News liest du in der aktuellen WOCHE DER FRAU – Jede Woche neu am Kiosk.