Nino de Angelo: Hypnose-Therapie gescheitert – Er hatte einen Rückfall
Seit Jahren kämpft Nino de Angelo (62) gegen seinen wohl größten inneren Dämon: den Alkohol. Zuletzt setzte der Schlagerstar jedoch alles daran, um sich dauerhaft von der heimtückischen Substanz fernzuhalten und ein gesundes Leben zu führen. Zu diesem Zweck unterzog sich der Sänger unterschiedlichen Therapien, wie er kürzlich im Interview mit dem "Berliner Kurier" erklärte: "Ich habe Hypnose gemacht, ja". Dennoch muss er jetzt schweren Herzens zugeben, dass die alternativen Heilmethoden nicht den gewünschten dauerhaften Erfolg brachten:
Ich habe allerdings wieder angefangen, ab und zu etwas zu trinken.
Es ist zweifellos ein herber Rückschlag im Kampf gegen seine schwere Sucht. Doch Nino de Angelo wäre nicht er selbst, wenn er diesen persönlichen Fehlschlag nicht mit einer gehörigen Portion Humor und gewohnter Lässigkeit nehmen würde. So kommentierte er die aktuelle Situation provokant: "Nüchtern betrachtet war ich besoffen besser".
Nino de Angelo: Ein lebenslanger Kampf gegen die Alkoholsucht
Nino de Angelo und der Alkohol: Es ist und bleibt seit vielen Jahren ein schmerzhaftes Auf und Ab. Wie schwer es tatsächlich ist, tagtäglich gegen diese Erkrankung anzukämpfen, und dass er jene nie wirklich komplett loswerden wird, erklärte der Musiker bereits Anfang des Jahres 2025 im Gespräch mit der "Bild": "Der Kampf gegen den Dämon Alkohol ist ein lebenslanger. Ich habe ihn heute im Griff, aber ich kann nicht sagen, dass ich von ihm geheilt bin. Er wird mich nie verlassen und ich bin immer noch absturzgefährdet."Genau aus diesem Grund hatte er sich damals das feste Ziel gesetzt, überhaupt nicht mehr die Flasche anzurühren, da die Gefahr eines Kontrollverlusts schlicht zu groß ist: "Wenn ich den Dämon aus der Flasche lasse, kann ich nicht aufhören. Das konnte ich nie. Deshalb trinke ich über lange Zeiträume lieber gar nichts. Ich trage eben dieses Sucht-Potenzial in mir." Wie schade, dass es dieses Mal mit dem Vorhaben leider wieder nicht dauerhaft geklappt hat und der Dämon erneut gesiegt hat.
Verwendete Quellen: Berliner Kurier, Bild
Nino de Angelo spricht aus, was Millionen von Suchtkranken weltweit erleben: Den ständigen, zermürbenden Kreislauf aus Abstinenz und Rückfall. Dass er seine Hypnose-Therapie offenlegt und gleichzeitig den Misserfolg zugibt, macht ihn menschlich. Sucht ist eine chronische Krankheit, kein moralisches Versagen.







