Nino de Angelo: Fahrerflucht! Er spricht über den Kontrollverlust
Nino de Angelo (62) ist sowohl mit den extremen Höhen als auch den tiefen Abgründen des Lebens bestens vertraut. Musikalisch feierte der "Jenseits von Eden"-Star bereits in der Vergangenheit gigantische Erfolge, doch genau jene Meilensteine haben ihn phasenweise auch bereits ins Unglück gestürzt. Sein Hang zum Alkohol als auch seine früher Drogensucht machen dem Musiker seit Jahren schwer zu schaffen. Skandale und negative Schlagzeilen gab es über Nino in den Medien bereits zuhauf. Vor einigen Monaten fiel der bekannte Schlagersänger erneut negativ auf, denn er wurde beim vorsätzlichen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Sachbeschädigung erwischt. Zusätzlich entfernte er sich damals unerlaubt von einem Unfallort und nahm obendrein an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teil. Seine Taten hatten schwere Konsequenzen, so wurde er Anfang des Jahres 2026 vom zuständigen Amtsgericht Kempten zu einem Jahr Bewährung verurteilt. Zusätzlich ereilte ihn eine Geldstrafe. Die Frage ist: Wie konnte es überhaupt zu diesen Vergehen kommen? Im Interview mit "t-online.de" antwortete Nino ehrlich: "Das war einfach ein ganz schlimmer Tag, und es tut mir auch leid. Genau in dieser Zeit hatte ich meine Psychopharmaka abgesetzt. Ich nehme sie seit zwölf Jahren, aber sie haben mir irgendwann einfach nicht mehr geholfen. Eigentlich sollte man solche Medikamente ohnehin nicht so lange nehmen. Als ich sie dann abgesetzt habe, kamen die Panikattacken zurück."
Nino de Angelo: Freundin Simone fungiert als sein privater Schutzengel
Nino de Angelos folgenschwere Straftaten hatten also etwas mit seiner angeschlagenen psychischen Gesundheit zu tun. Er bereut seine schweren Vergehen heute und versucht im Alltag, sich kontinuierlich zu bessern. In den letzten Monaten hatte der Musiker deshalb alles daran gesetzt, gesund zu leben. Seinem wohl größten Erzfeind, dem Alkohol, schwor er in diesem Zuge komplett ab. Leider hat diese Phase jedoch nicht allzu lange angehalten, denn mittlerweile trinkt Nino wieder regelmäßig Alkohol, wie er zugab:
Dank einer Hypnose war ich sechs Monate abstinent. Dann wurde mir langweilig. Man kann ja nirgendwo hingehen, wenn alle trinken. Nach drei Stunden versteht man sowieso keinen mehr.
Glücklicherweise hat de Angelo mit seiner Freundin Simone eine starke Frau an seiner Seite, die im Alltag immer gut auf ihn aufpasst, sodass er nicht über das Ziel hinausschießt: "Aber ich habe eine wundervolle Frau, die immer auf mich aufpasst. Sie ist mein Schutzengel."
Verwendete Quellen: t-online.de
Dass Nino de Angelo nach einer sechsmonatigen Abstinenz wieder zur Flasche greift, weil ihm "langweilig" wurde, entlarvt die bittere Realität einer Suchterkrankung. Die Begründung, man könne nirgendwo hingehen, wenn alle trinken, zeigt, wie gesellschaftlich akzeptiert und gleichzeitig isolierend Alkoholkonsum in Deutschland ist.







