Udo Jürgens: Erbitterter Streit um sein Erbe

Endlich geklärt

Ein erbitterter Streit um das musikalische Erbe von Udo Jürgens, † 80, scheint nun sein Ende zu finden: Die Angehörigen des Sängers und Komponisten bekamen alle Rechte an seinen Songs zugesprochen.

Rechtsstreit um Udo Jürgens' Songs

Udo Jürgens verstarb im Dezember 2014, doch sein Erbe sorgte für Unstimmigkeiten – bis jetzt. Sein langjähriger Manager Freddy Burger unterlag in einem Rechtsstreit gegen die Familien-Angehörigen des Sängers, wie "Bild" berichtet. Der Manager sah die Rechte an den rund 1000 von Udo Jürgens geschriebenen Liedern bei der "Udo Jürgens Master AG", bei welcher er Präsident des Verwaltungsrats ist. Die Kinder des "Aber bitte mit Sahne"-Sängers, John, Jenny und Sonja Jürgens und Gloria Burda sowie seine Lebensgefährtin Michaela Moritz sahen dies anders, klagten und bekamen jetzt Recht.

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Entscheidung vor Gericht

Das Handelsgericht Zürich sprach die "Interpretenrechte" den Erben zu. Der Manager ging leer aus. Auch ein zweites Verfahren vor dem Oberlandesgericht Hamburg wurde aufgrund des Urteils aus der Schweiz jetzt eingestellt. John Jürgens sagte bereits 2018 zu "Bild":

Die Songrechte haben zu Lebzeiten unserem Vater gehört.

Das scheinen die Gerichte auch so zu sehen.

Udo Jürgens bekam nach seinem Tod ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof. Auf seinem Grabstein steht zu lesen: "Ihr seid das Notenblatt, das alles für mich war. Ich lass’ Euch alles – ich lass’ Euch alles da!" Es bleibt zu hoffen, dass der große Musiker nun endgültig seine Ruhe finden kann.

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