Oscars 2018: Frances McDormand sorgt mit Dankesrede für Gänsehautmoment

Mit ihrem Auftritt setzte die Schauspielerin ein klares Zeichen für Gleichberechtigung

Frances McDormand, 60, wurde bei der 90. Oscar-Verleihung als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Mit ihrem Bühnenauftritt brachte die Schauspielerin den Saal zum Toben - denn ihre Dankesrede war ein starkes Statement für die Gleichberechtigung in Hollywood.

Frances McDormand gewinnt Oscar für „Beste Hauptdarstellerin“

Frances McDormand ist eine der coolsten Frauen, die Hollywood je gesehen hat. Das bewies sie einmal mehr mit ihrer Dankesrede bei der diesjährigen Oscar-Verleihung in Los Angeles. Die Schauspielerin gewann den Goldjungen in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle in dem Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. In dem Film spielt sie eine wütende Mutter, die sich gegen Rassisten und Polizeiwillkür zur Wehr setzt. Und auch ihre Rede klang ziemlich preisverdächtig.

Die zweifache Oscar-Gewinnerin ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen und hatte auch bei ihrer Rede einiges auf dem Herzen. „Ich hyperventiliere ein bisschen. Wenn ich hinfalle, helft mir auf, denn ich habe ein paar Dinge zu sagen“, mache Frances deutlich, dass die kommenende Worte eine wichtige Bedeutung haben werden.

 

 

Frances McDormand sorgt für den bewegendsten Moment

Dann forderte die 60-Jährige alle weiblichen Nominierten des Abends auf, sich zu erheben und sich umzusehen, wie weit sie und ihre Kolleginnen es gebracht haben.

Schaut euch um, Ladys und Gentlemen, weil wir alle Geschichten zu erzählen und Projekte haben, die finanziert werden müssen. Sprecht nicht heute Abend auf den Partys mit uns darüber. Ladet uns in ein paar Tagen in euer Büro ein oder ihr kommt in unseres, wie es euch passt, und wir werden euch von unseren Geschichten erzählen. Denn wir alle haben Geschichten, die nur darauf warten, erzählt zu werden.

 
©ddp
 

Standing Ovation für die Dankesrede

Die Rede wurde sofort zu einem starken Zeichen der Gleichberechtigung in der Filmbranche und der Rolle der starken Frauen in Hollywood. Mit den Worten „Inclusion Rider“  beendete Frances McDormand ihren ausdrucksstarken Auftritt auf der Bühne. Ein Inclusion Rider ist eine Vertragsklausel, die besagt, dass die Verantwortlichen bei einer Filmproduktion darauf achten müssen, die Jobs am Set ausgewogen auf Männer und Frauen zu verteilen.

Eine starke Waffe im Kampf für die Gleichberechtigung - vor allem, wenn die großen Stars sie anwenden. Dass Frances McDormand den Inclusion Rider erwähnt hat, war nichts anderes als eine Kampfansage an das alte Hollywood der Männer.

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