
Gil Ofarim: "Ich habe Sorgen um meine Kids"
Bislang hat man eher weniger von Gil Ofarim (43) im Dschungelcamp zu sehen bekommen, doch das ändert sich an Tag 5. Während der Nachtwache mit Stephen Dürr (51) öffnet sich der Sänger ein wenig. Er gesteht lachend, den ganzen Tag von einem alkoholfreien Pils geträumt zu haben. Im Dschungeltelefon wird er dann ernster: "Ich merke, manche Mauern hier im Dschungelcamp in Bezug auf mich bröckeln. Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön." Die beiden Kandidaten kommen auf das Thema Ängste zu sprechen. Stephen möchte wissen, wovor sich der Musiker fürchten würde. Was ihm nicht gefalle, sei der Zynismus, so Gil, vor allem wegen seiner Kinder: "Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen." Stephen hakt nach: "Weil du in den Dschungel gehst?"
"Glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann"
Im Dschungeltelefon erklärt Gil Ofarim: "Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich… Das ist nicht okay." Seine Kinder würden nicht verstehen, dass vieles Boulevard sei. "Ich schütze sie sehr", betont er. Als Stephen Dürr wissen will, ob Gil mit so viel Aufmerksamkeit gerechnet habe, antwortet dieser: "Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht." Stephen zeigt sich skeptisch. "Nach der ganzen Story… Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht", so Dürr im Dschungeltelefon. Bislang könne er nicht erkennen, dass Gil geläutert aus der Sache herausgehe. "Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!" Am Lagerfeuer erklärt Gil seine Sicht:
Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt.
Trotzdem sei er hier, um etwas abzuschließen: "Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein." Stephen Dürr beobachtet seinen Dschungelcamp-Mitstreiter nachdenklich und fragt sich im Dschungeltelefon, ob Gil den Dschungel nutzen wolle, um sich zu erklären. "Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann, wenn er nicht das Essenzielle macht, was alle von ihm erwarten." Wenn Gil das nicht mache, könne ihm der Dschungel auch nicht helfen. Gil Ofarim blickt dennoch nach vorn. Im Dschungeltelefon sagt er leise: "In einem Jahr stehe ich auf der Bühne mit meiner Band, die ich sehr vermisse. Da sehe ich mich."
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Verwendete Quellen: RTL






