
"Let's Dance": Wortgefecht am Jurypult – Joachim Llambis Urteil spaltet die Show-Experten
Immer einer Meinung sind die Jurymitglieder von "Let’s Dance" bekanntermaßen selten, doch so extrem sehr wie im diesjährigen Halbfinale hat es schon lange nicht mehr zwischen Joachim Llambi (61), Motsi Mabuse (45) und Jorge González (58) geknallt. Der Auslöser für den Zoff war der Quickstep von Halbfinalist Ross Antony (51). Nach einer harten Trainingswoche voller Schweiß gaben der gebürtige Engländer und seine Tanzpartnerin Mariia Maksina auf dem Kölner Tanzparkett alles, um das Ticket für die Endrunde zu lösen. Das ernüchternde Endresultat auf der Punktetafel fiel am Ende jedoch eher verhalten aus: Solide, aber für diese fortgeschrittene Phase der Show wohl wenig zufriedenstellende 22 Punkte standen zu Buche. Die Jury hatte im Anschluss an die Performance einiges zu bemängeln, allen voran Chefkritiker Joachim Llambi. Die harte Kritik wurde im Laufe der Bewertung jedoch selbst den anderen beiden Jurymitgliedern zu viel und sie verwiesen lautstark darauf, welch beachtliche, große Entwicklung Ross in der aktuellen Staffel hingelegt hat. Darum geht es jedoch nicht nur, wie Llambi im selben Atemzug lautstark klarstellte. Zwischen den dreien entfachte daraufhin im Live-Fernsehen ein regelrechtes Wortgefecht, das auch im Netz von den Zuschauern sofort hitzig diskutiert wurde.
"Let's Dance": Zuschauer fordern klare Linie der Wertungsrichter
Beim Blick in die zahlreichen Kommentare auf der offiziellen Instagram-Seite des Formats merkt man schnell: Es gibt unter den Zuschauern abseits der TV-Kameras zwei unterschiedliche Lager. Die einen stehen fest auf Llambis strenger Seite, wie diese deutlichen Worte eines Users auf der Plattform klar machen: "Nein, es war nicht gut und Llambi hat recht. Diese Streiterei der Jury war einfach nur peinlich". Andere Beobachter der Sendung sehen die Situation jedoch wie Motsi und Jorge und kommentierten das Geschehen stattdessen verärgert über den Chefjuror: "Was war das denn für ein Urteil von Llambi? So auszuteilen war ganz schön daneben von ihm." Generell wird beim Lesen der Social-Media-Beiträge kurz nach der Ausstrahlung aber vor allem eines überdeutlich: Die Zuschauer vor den heimischen Bildschirmen würden sich für die Zukunft einfach deutlich mehr Harmonie und Einigkeit innerhalb des Trios wünschen. Ein frustrierter Fan brachte das Dilemma der Punktevergabe treffend auf den Punkt: "Die Jury sollte sich grundsätzlich mal einig sein, ob es nun eine Tanzshow oder Unterhaltung ist. Wird je nach Bedarf ausgelegt und bewertet."
Verwendete Quellen: Instagram
Die Fankommentare treffen den Nagel auf den Kopf. Das Format leidet seit Jahren unter einer willkürlichen Auslegung der Kriterien. Mal wird der Unterhaltungswert mit zehn Punkten belohnt, mal die mangelnde Technik mit Punktabzug bestraft. Solange sich die Jury nicht auf eine einheitliche Linie einigt, bleiben die Wertungen für den Zuschauer ungerecht und intransparent.







