
Betty Taube: "Diese Schläge waren anfangs gar nicht so schlimm für mich"
2024 offenbarte die gebürtige Brandenburgerin Betty Taube (31), dass sie als kleines Mädchen regelmäßig zu Hause geschlagen und sogar mit einem Messer bedroht worden sei: "Dadurch, dass es eine Art Normalität für mich war, waren diese Schläge anfangs gar nicht so schlimm für mich. Das hab ich erst später verstanden, dass das eigentlich nicht normal ist."
Damit es anderen Kindern nicht genauso ergeht, macht sie mit der Offenlegung ihrer Geschichte in den Medien, einer Autobiografie und ihrem starken Auftritt bei "Let’s Dance" Mut, sich zu wehren. Sie will sich für Jungen und Mädchen einsetzen:
Es bricht mir einfach das Herz und ich hoffe, dass ich stellvertretend für betroffene Kinder eine Stimme sein kann. Ich kann mich äußern, ich kann laut sein, diese Kinder können das vielleicht nicht oder trauen sich nicht. Deswegen mache ich das.
Erst mit neun Jahren wurde sie aus der Suchthölle befreit und in einem Kinderheim untergebracht. Das war ihre "Rettung", wie sie später realisierte: "Wer weiß, was aus mir geworden wäre, wenn ich nicht ins Kinderheim gekommen wäre." Warum ihr Vater sie nicht aufnahm, weiß die lebensfrohe Brünette nicht. Mit ihm stehe noch ein "klärendes Gespräch" an. Ihre Mutter starb, während Betty Taube Ende 2013 für "GNTM" vor der Kamera stand. Erst 2022 arbeitete sie nach einer Depression das Erlebte in einer Therapie auf.
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Verwendete Quellen: Viel Spaß






