
Serkan Yavuz: "Reality-TV ist für mich wie ein sozialer Hochleistungssport"
Seit 2019 ist Serkan Yavuz (33) im deutschen Reality-TV zu sehen und hat seitdem an zahlreichen Formaten teilgenommen. Seit dem 12. Mai ist er in dem neuen Joyn-Format "The Hunt – Welcher Promi ist leichte Beute?" zu sehen. Was auffällt: In den meisten Shows stehen Streitereien an der Tagesordnung. Doch was reizt den zweifachen Familienvater weiterhin an den Sendungen? "Reality-TV ist für mich wie ein sozialer Hochleistungssport – Emotionen, Druck, Menschen lesen, Situationen lösen. Genau das feier ich daran. Und natürlich gibt's noch Formate, die mich reizen, vor allem die, bei denen Persönlichkeit und mentale Stärke wirklich gefragt sind", so Serkan zu OKmag.de.
"Versuch niemals, jemand anderes zu sein"
Wenn Serkan Yavuz jedoch an die Anfänge des Reality-TVs zurückblickt, muss er zugeben: "Die Branche hat sich extrem verändert." Bestes Beispiel sind die sogenannten Allianzen, die in zahlreichen Formaten für Ärger sorgen. Auch dem "The Hunt"-Kandidaten ist das bewusst. "Früher war vieles spontaner, heute ist vieles strategischer geworden", findet Serkan. Doch mit Taktik sei noch längst nicht Schluss.
Natürlich spielen Schlagzeilen und Sendezeit eine Rolle, aber am Ende merken die Zuschauer trotzdem, wer echt ist und wer nur versucht, eine Rolle zu spielen,
so Serkan Yavuz weiter. Gefühlt wachsen Reality-TV-Stars nur so aus dem Boden. Doch was würde er den Neulingen mit auf dem Weg geben? "Versuch niemals, jemand anderes zu sein", findet Serkan. Denn: "Die Zuschauer merken schneller als man denkt, ob jemand authentisch ist oder einfach nur Aufmerksamkeit will." Zudem wisse er: "Und man darf nicht vergessen: Fame klingt oft glamouröser, als er im echten Leben ist."
Die ersten beiden Folgen von "The Hunt" können ab dem 12. Mai auf Joyn gestreamt werden. Anschließend gibt es wöchentlich immer zwei neue Folgen.
Verwendete Quellen: eigenes Interview
