"Gilmore Girls"-Star Edward Herrmann ist tot

Der Schauspieler starb im Alter von 71 Jahren an einem Gehirntumor

Trauer um Schauspieler und Serienstar Edward Herrmann: Der US-Amerikaner, der den meisten in seiner Rolle als  „Richard Gilmore" bekannt sein dürfte, ist am Mittwoch, 31. Dezember, in New York an den Folgen eines Gehirntumors gestorben. Er wurde 71 Jahre alt. 

Sieben Staffeln lang spielte er den Unternehmer und liebevollen Großvater von "Rory Gilmore" (Alexis Bledel) in der der US- Serie Gilmore Girls". Am Mittwoch ist Edward Herrmann in einem New Yorker Krankenhaus verstorben, wie sein Sohn Rory Hermann nun bestätigte. Er sei in den letzten dreieinhalb Wochen wegen eines Gehirntumors behandelt worden, heißt es weiterhin. 

Emmy-prämiert

Herrmann, der 1943  im US-Bundesstaat Washington geboren wurde, begann seine Schauspielkarriere in den 1970er Jahren und wirkte in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen mit. Zudem glänzte er mit etlichen Gastauftritten in verschiedensten Serien-Formaten, darunter  „Law & Order",  „How I Met Your Mother",  „Grey's Anatomy"  „Crossing Jordan". Für seinen Auftritt bei  „Practice - Die Anwälte" wurde er 1999 mit einem Emmy ausgezeichnet. 

"Gilmore Girls"-Kollegen trauern

Auch seine langjährigen Kollegen betrauern den Verlust. Seine Serientochter „Lorelai" alias Lauren Graham, 47, schrieb auf Twitter: „Mein Freund Ed Herrmann war der netteste, stilvollste, talentierteste Mann. Es war eine Ehre und Freude ihn zu kennen. Es ist eine herber Schicksalsschlag, ihn verloren zu haben."

Seine ehemalige TV-Gattin Kelly Bishop, 70, erklärte im Interview mit "TV Line", dass sie erst eine Woche vor seinem Tod von der Krankheit erfahren habe. 

Ich habe am Montagabend einen Anruf von Edwards Frau bekommen, die mich fragte, ob ich ins Krankenhaus kommen möchte, um mich von ihm zu verabschieden. Ich war gestern dort und konnte Ed liebe Grüße von Lauren, Alexis und Amy ausrichten. Ich habe so viele Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit bei den Gilmore Girls und seitdem Kontakt über Mails gehabt. Ich glaube, jeder, der mit Ed gearbeitet hat, fand ihn einfach wunderbar.