Diese EINE Sache macht deine Beziehung heimlich kaputt!

...und so kannst du diesen Fehler vermeiden

Du arbeitest stetig an deiner Beziehung, kümmerst dich um deinen Partner, machst und tust, doch irgendwas stimmt nicht? Es kann gut sein, dass deine Beziehung trotz aller Arbeit scheitern wird, denn es gibt einen versteckten Punkt, der jede Liebe heimlich zerstören kann. Unser OK! Beziehungs-Experte Dominik Borde klärt uns auf...

Die Wahrheit ist für die meisten bitter – denn Beziehungen scheitern oft daran, dass sich jeder der beiden Partner zu wenig um sich selbst und seine Bedürfnisse gekümmert hat,

so der Profi. Im Alltag geht es rasch. Die Liste an Verpflichtungen ist lang und wird mit jedem Lebensjahr länger: Job, Familie, Freunde, Kinder, Haushalt, … Das alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. „Oft wird das weggestrichen, was kein Muss ist, etwa das Treffen mit der Freundin, das Training oder der Männerabend. Das klingt zwar auf den ersten Blick logisch, ist aber der schlimmste Fehler, den man machen kann“, sagt Borde und erklärt:

Das Prinzip von Liebe ist, dass ich nur dann glücklich lieben kann, wenn ich selbst glücklich bin.

Anleitung zum Unglücklich sein

Wer sich ständig selbst vergisst, wird immer unglücklicher“, erklärt Borde. Die Folgen sind tatsächlich fatal: Wer nicht mehr selbst mit sich glücklich ist, versucht meistens, dieses Defizit zu kompensieren. Das können ein vollgestopfter Terminkalender sein, übertriebene Ansprüche an den Partner oder auch völliges Aufgehen in der Rolle als Mutter oder Vater. Doch diese Dinge machen das Gefühl der Leere nicht besser. „Es bleibt ein schaler Nachgeschmack, dass etwas fehlt. Nur wissen die meisten nicht, was es ist und haben Dank des übervollen Terminkalenders auch keine Zeit zum Nachdenken“, so der Beziehungsexperte.

Auswirkung auf Beziehung

Unglückliche Menschen agieren in Beziehungen wie Roboter. Sie funktionieren, aber sie fühlen sich nicht mehr lebendig. Sie suchen sich ihre Bestätigung in anderen Personen, damit sie sich wertgeschätzt fühlen. „Das kann und wird aber nicht funktionieren“, sagt Borde. Viele Frauen ziehen sich zurück in eine Opferrolle, nach dem Motto „du verstehst mich nicht“ oder „es ist eh egal“. Männer dagegen blocken oft ab, stürzen sich in Arbeit und lassen emotional den Rollbalken runter.

Die Lösung – Tipps von Dominik Borde

  • Achte auf dich und deine Bedürfnisse: Was tut dir gut? Was möchtest du persönlich unternehmen? Dann warte nicht, sondern mache es!
  • Hüte dich vor emotionaler Abhängigkeit: In einer glücklichen Liebesbeziehung fühlen sich die Partner nicht abhängig voneinander, sondern begegnen sich auf Augenhöhe.
  • Halte dich fit: Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Sport machen, ausgeglichener sind und sich wohler in ihrer Haut fühlen. Gemeinsamer Sport ist eine gute Möglichkeit, gemeinsam mehr Power für die Liebe zu bekommen. Wer fit ist, fühlt sich nicht nur attraktiver und hat besseren Sex. Beim Sport werden Hormone ausgeschüttet, die unser Gehirn mit Verliebtsein gleichsetzt.
  • Bewahre deine Leidenschaft: Leidenschaft ist die Würze in unserem Leben. Sie macht aus einer Freundschaft eine Liebesbeziehung, sie macht das Leben bunt und lebendig. Wenn die Leidenschaft verloren geht, dann ist auch die Beziehung vor dem Aus. Also warum nicht mit dem Partner flirten? Keine Angst vor Konflikten: Im Gegensatz zur gängigen Meinung sind Streitereien kein Indikator für den Zustand einer Beziehung. Im Gegenteil. Solange Paare noch streiten, solange empfinden sie noch etwas für einander. Konflikte sind sogar wichtig, um die Bedürfnisse abzugleichen und eine Lösung zu finden. Sie können auch emotional sein. Nur bitte immer respektvoll.
  • Schaffe dir Freiräume: Liebe heißt nicht, dass man alles gemeinsam machen muss. Es muss neben der Wir-Zeit auch eine Ich-Zeit geben, dir nur dir gehört. Das gilt auch, wenn die Interessen auseinander klaffen. Wenn du auf ein Konzert gehen möchtest, das dein Partner ätzend findet, dann geh alleine mit Freunden statt beleidigt Zuhause zu bleiben. Mache deinen Partner glücklich: Nicht nur die eigene Person, auch die Partnerschaft hat oberste Priorität, auch wenn es im Job stressig ist oder Kinder da sind. Paar-Zeit ist wichtig, um sich selbst als Paar zu spüren. Glückliche Paare wollen den anderen glücklich machen und zum Strahlen bringen. Sie konzentrieren sich nicht nur auf sich selbst, sondern auch darauf, was sie zu geben haben. Und das ohne sich selbst zu verlieren oder aufzugeben.

Unser OK! Beziehungs-Experte Dominik Borde:

Dominik Borde, geb. 1971, ist führender Beziehungscoach und Gründer des Unternehmens Sozialdynamik. Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Coach ist er viel zitierter Beziehungsexperte im deutschsprachigen Raum und Autor von mehreren Fachbüchern zum Thema Beziehungsgestaltung. In seiner Arbeit verwendet Borde unter anderem die von ihm entwickelte „360° Methode“ und das Konzept der „Sozialdynamik“. Dominik Borde ist selbst vierfacher Vater und glücklich in einer Beziehung.

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