Anne Wünsche: Ausgewandert ohne Tochter Juna! "Wurde in die Ecke gedrängt"

Anne Wünsche hat Deutschland den Rücken gekehrt, um auf Mallorca ein neues Leben zu beginnen. Doch während die Umzugskartons auf der Baleareninsel ausgepackt werden, klafft eine schmerzhafte Lücke in der Familienidylle. Eine ihrer Töchter ist nicht mit in den Flieger gestiegen. Was nach einer freiwilligen Entscheidung klingen mag, entpuppt sich als das Resultat eines juristischen Tauziehens.

Anne Wünsche mit Handy
Anne Wünsche genießt ihr neues Leben auf Mallorca, muss aber den Verlust des Alltags mit Tochter Juna verkraften.© Instagram / Anne Wünsche

Anne Wünsche: Sie musste ohne Tochter Juna auswandern

Anne Wünsche (34) hat ihren großen Traum endlich wahr gemacht: Sie ist ausgewandert. Nachdem sie zunächst mit dem Gedanken gespielt hatte, nach Zürich zu ziehen, hat sie nun auf Mallorca ihr neues Zuhause gefunden. Alleine ist die OnlyFans-Bekanntheit natürlich nicht ausgewandert, denn ihre Kinder begleiten sie bei diesem Abenteuer – jedenfalls zwei von ihnen. Ihre zehnjährige Tochter Juna ist hingegen in Deutschland geblieben und lebt nun bei ihrem Vater Henning Merten (35). Dass Anne diese Entscheidung keineswegs freiwillig getroffen hat, machte sie in einer Pressemitteilung mehr als deutlich. "Für mich fühlt sich das Ganze eher wie ein Machtspiel an: Henning hat mir von heute auf morgen gemeinsame Urlaube mit Juna verweigert, eine Grenzsperre erwirkt und ist vor Gericht gezogen, obwohl er selbst zwischenzeitlich mit dem Gedanken gespielt hatte, auszuwandern", erklärte sie fassungslos. Das langwierige gerichtliche Hin und Her hat Anne physisch wie psychisch schwer zugesetzt. Um die Situation zu befrieden, traf sie schließlich eine schmerzhafte Vereinbarung mit ihrem Ex: "Juna ist zu ihm gezogen, und ich versuche, mir einzureden, dass ich die ersten Jahre nach der Trennung gemacht habe und jetzt eben der Papa die nächsten macht. Mein Fokus liegt nur noch darauf, dass Juna glücklich ist."

Anne Wünsche: "Ich habe viel geweint"

Dass Juna nun nicht mehr fest bei ihr lebt, ist für Anne Wünsche ein schwerer Schlag. In der Pressemitteilung gab sie einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben: 

Ich habe viel geweint. Es fühlte sich an, als würde ich als Mutter versagen. Welche Mama gibt schon ihr Kind weg? Aber es war ja nicht meine Entscheidung, ich wurde in diese Ecke gedrängt. In mir ist in dieser Zeit vieles zerbrochen, vor allem der letzte Funke Respekt, den ich gegenüber Henning noch hatte.

Glücklicherweise bedeutet der Umzug nach Spanien keine dauerhafte Trennung, denn Anne kann ihre Tochter dennoch regelmäßig sehen. Die Besuchszeiten sind fest geregelt: "Dafür reise ich extra nach Berlin. An verlängerten Wochenenden und in der Hälfte der Ferien nehme ich sie mit nach Mallorca", so die Influencerin über die logistische Herausforderung. Dass Anne nun so offen über die Schlammschlacht um Juna auspackt, ist auch an Henning Merten nicht vorbeigegangen. Auf den sozialen Netzwerken liefern sich die beiden mittlerweile einen heftigen Schlagabtausch und wettern öffentlich gegeneinander. Es ist offensichtlich, dass hier das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist.

Verwendete Quellen: t-online