
Blake Lively & Justin Baldoni: Spektakulärsten juristischen Auseinandersetzungen Hollywoods
Hollywood liebt Geschichten über Liebe, Ruhm und Erfolg. Doch manchmal entstehen hinter den Kulissen Storys, die aufsehenerregender sind als jedes Drehbuch… Im Jahr 2024 schien alles perfekt: Die Verfilmung des Bestseller-Romans "It Ends With Us" sollte ein großer Erfolg werden. Vor der Kamera standen zwei bekannte Gesichter: Blake Lively (38) und Justin Baldoni (42). Für die Öffentlichkeit wirkten sie wie ein professionelles Team, vereint durch ein prestigeträchtiges Filmprojekt. Doch es wurde immer offensichtlicher, dass die beiden US-Stars bei öffentlichen Auftritten kaum miteinander interagierten. Was zunächst nach gewöhnlichen Spannungen am Set aussah, entwickelte sich bald zu einer der spektakulärsten juristischen Auseinandersetzungen Hollywoods.
Keiner erhielt die erhofften Millionen
Im Dezember 2024 erhob Blake Lively schwere Vorwürfe gegen ihren Co-Star und Regisseur: Sie beschuldigte Justin Baldoni unter anderem der sexuellen Belästigung, eines feindseligen Arbeitsumfelds und später auch einer Kampagne zur Schädigung ihres Rufs. Baldoni wies die Anschuldigungen entschieden zurück. Die Fronten waren verhärtet. Wenige Wochen später schlug er zurück, reichte eine Gegenklage ein und behauptete, Blake Lively habe gemeinsam mit ihrem Umfeld versucht, ihn öffentlich zu diskreditieren. Die Schadensersatzforderungen bewegten sich in astronomischen Höhen. Anwälte, PR-Berater und Medienkonzerne wurden in den Konflikt hineingezogen. Was als Streit zwischen zwei Filmschaffenden begonnen hatte, entwickelte sich zu einem Krieg um Reputation, Karrieren und Glaubwürdigkeit. Im Gerichtssaal präsentierten die beiden Kalifornier ihre Version der Ereignisse: Justin soll laut Blake beispielsweise mit seinem PR-Termin beratschlagt haben, wie man ihr Image am besten zerstören könne. Außerdem habe er sie mit der Frage nach ihrem Körpergewicht diskriminiert. Er rechtfertigte sich damit, dass er Rückenprobleme gehabt habe und sich lediglich auf eine Szene vorbereiten wollte, in der er die Blondine hochheben musste.
Des weiteren hätten Blake und ihr Mann Ryan Reynolds (49) versucht, auf das Drehbuch Einfluss zu nehmen und ihn massiv unter Druck gesetzt. Später tauchten auch noch Textnachrichten auf, in denen Blake und ihre damalige beste Freundin Taylor Swift (36) über Baldoni lästerten. In den sozialen Medien analysierten Millionen Nutzer jedes Detail, jede Nachricht und jede öffentliche Aussage. Schließlich endete der Millionenkrieg kürzlich ohne wirklichen Sieger. Bereits 2025 wies ein Bundesrichter Baldonis Klage ab. Doch auch für Lively gab es keinen triumphalen Gerichtssieg: Zahlreiche ihrer ursprünglichen Ansprüche wurden im Lauf des Rechtsstreits abgeschwächt, eingeschränkt oder fallen gelassen. Statt dramatischem Showdown vor einer Jury kam es schließlich zu einer außergerichtlichen Einigung. Die Details blieben weitgehend unter Verschluss. Fest steht aber: Keiner erhielt die erhofften Millionen. Aber natürlich erklärten sich sowohl Blake als auch Justin öffentlich zum Sieger.
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Text von Julia Liebing
Verwendete Quellen: IN






