Chris Töpperwien: Nach 14 Jahren! Er kehrt TV-Welt den Rücken – "Unterste Schublade des Fernsehens"

Chris Töpperwien zieht einen endgültigen Schlussstrich. Nach 14 Jahren vor der Kamera hat er genug vom Rampenlicht und verabschiedet sich mit deutlichen Worten von der Branche. Was als Auswanderer-Traum bei "Goodbye Deutschland" begann, endet nun in einer Abrechnung mit dem deutschen Fernsehen.

Chris Töpperwien: Vom Auswanderer-Star in die TV-Rente

Die Geschichte von Chris Töpperwien (51) im Fernsehen begann im Jahr 2012, als er von Köln nach Los Angeles auswanderte. Mit seinem Currywurst-Foodtruck wollte er den US-Markt erobern und ließ sich dabei regelmäßig von der VOX-Sendung "Goodbye Deutschland" begleiten. Doch der Glanz der Kameras ist für den Unternehmer längst verflogen. Bereits im Oktober 2025 erklärte er gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Ich gehe in 'Goodbye Deutschland'-Rente. Ich will wieder Spaß und Lebenslust erleben und nicht immer dasselbe machen. Die wollen immer Drama, Drama, Drama – aber das will ich nicht mehr!"Was damals noch wie ein Teilrückzug wirkte, ist nun zu einem kompletten Ausstieg angewachsen. Töpperwien hat sich dazu entschieden, seine gesamte TV-Karriere an den Nagel zu hängen.

Chris Töpperwien: Abrechnung auf Instagram

In einem emotionalen Statement auf Instagram polterte der 51-Jährige nun gegen die gesamte Branche und stellte klar, dass ihn kein Scheck der Welt zurückholen könne: "Mir kann man beim besten Willen nicht mehr so viel Geld bezahlen, dass ich mich noch einmal freiwillig in diese untersten Schubladen des Fernsehens begebe." Besonders das Niveau aktueller Reality-Formate ist ihm ein Dorn im Auge. Er kritisiert den Verlust jeglicher Selbstachtung bei vielen Protagonisten scharf. In seiner Wutrede wurde er noch deutlicher: 

Spätestens dann, wenn man sich vor laufenden Kameras hemmungslos volllaufen lässt, herumfummelt, unter Bettdecken mit ausgemustertem Realityabschaum rumfingert und jede Form von Selbstachtung über Bord wirft, sollte man sich ehrlich fragen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat. 

Für Töpperwien ist das Kapitel Fernsehen nicht nur beendet, sondern regelrecht verbrannt. Sein Fazit fällt vernichtend aus: "Ich jedenfalls habe für diesen Zirkus, dieses moralische Hurenhaus, nichts mehr übrig. Mit Stolz kehre ich dem Ganzen den Rücken. Manche Kapitel sollte man nicht fortsetzen, sondern endgültig verbrennen. Manche Bühnen verlässt man nicht aus Angst – sondern aus Einsicht."

Verwendete Quellen: Instagram; Bild