Collien Fernandes: Interview kurz nach Trennung von Christian Ulmen – Deutete sie die Anschuldigungen hier bereits an?
Vor wenigen Tagen ging Collien Fernandes (44) mit schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen (50) an die Öffentlichkeit. Die Schauspielerin wirft ihrem Ex-Mann unter anderem Identitätsdiebstahl vor und sprach in einem "Spiegel"-Beitrag von "virtueller Vergewaltigung". Dass Christian hinter den Deepfakes stecken soll, die jahrelang im Netz kursierten, habe er ihr laut ihrer Darstellung an Weihnachten 2024 gestanden.
Bereits im vergangenen September gab Collien bekannt, dass sie und der Vater ihrer Tochter sich schon "vor einiger Zeit getrennt haben". Über die genauen Gründe schwieg sie damals jedoch. Nun rückt ein "Bild"-Interview in den Fokus, das Collien nur zwei Wochen nach der Bekanntgabe der Trennung gab. Darin erklärte die 44-Jährige:
Ich glaube ja, dass das mit der Menschenkenntnis ein Trugschluss ist. Dass man meint, man würde jemanden kennen – aber am Ende ist er doch ganz anders.
Angesichts der aktuellen Vorwürfe lässt sich heute vermuten, worauf Collien mit diesen Worten damals anspielte. Die Reporterin Iris Rosendahl erklärt rückblickend, sie habe während des Gesprächs das Gefühl gehabt, dass Collien mit sich gekämpft habe, nicht zu viel zu sagen. Es sei jedoch spürbar gewesen, dass zwischen dem Ex-Paar etwas Gravierendes vorgefallen sein müsse.
Streit mit Meta: Warum Collien auf Instagram noch immer Ulmen heißt
Zeitgleich mit dem Ehe-Aus machte Collien öffentlich, künftig wieder ihren Geburtsnamen Fernandes zu tragen. "Für mich ist es wichtig, dass ich diesen Lebensabschnitt als einen neuen markiere", stellte sie im Interview klar. Aktuell bemüht sich die Moderatorin darum, den Nachnamen ihres Ex-Mannes auch von ihrem Instagram-Profil zu entfernen. Da es sich um einen verifizierten Account handelt, ist eine Namensänderung technisch nicht ohne Weiteres möglich. Um Identitätsmissbrauch zu verhindern, prüft der Mutterkonzern Meta solche Anfragen sehr streng. Eine Entscheidung steht hier noch aus.
Christian Ulmen hat sich bislang nicht persönlich zu den Anschuldigungen geäußert. Für ihn gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt, Christian Schertz, kündigte jedoch bereits rechtliche Schritte gegen den "Spiegel" an. "Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig […] Es handelt sich zum einen in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung. Zum anderen werden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet", heißt es in einer öffentlichen Mitteilung.
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