Collien Fernandes: "Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken"
Der "Spiegel"-Bericht über Collien Fernandes (44) und ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) hat hohe Wellen geschlagen. Die Schauspielerin wirft dem "Jerks"-Darsteller darin unter anderem "Identitätsdiebstahl" vor. Ulmen hat sich zu all den Vorwürfen bislang noch nicht geäußert, daher gilt gegen ihn die Unschuldsvermutung. Dennoch zollen immer mehr Menschen der Moderatorin Solidarität und rufen zu Demos gegen sexualisierte Gewalt im Netz auf. "Morgen um 17:30 Uhr findet in HAMBURG am RATHAUSMARKT eine Demo statt", teilt Collien ihren Instagram-Followern mit. Eigentlich wollte sie dort vor einem großen Publikum sprechen, doch nun muss sie ihre Rede aufgrund von mangelnder Sicherheit absagen. "Eigentlich plante ich dort hinzugehen, dort zu sprechen. Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich", enthüllt sie nun!
"Wir müssen ganz dringend Licht in das Dunkelfeld bringen!"
Collien Fernandes rechnet mit den Usern ab, die ihr Drohungen schicken: "Ist das Eure Art, liebe Frauenhasser, damit umzugehen?" Sie fragt sich, wie sich Frauen dann wehren sollen. "Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das Eure Antwort ist – man so mundtot gemacht wird?", heißt es weiter. Dann richtet sie noch eine Bitte an ihre Follower:
Seid bitte LAUT für mich mit! MORGEN bei der Demo! Wir müssen ganz dringend LICHT in das DUNKELFELD bringen!
Wie schlimm sexualisierte Gewalt im Netz ist, belegt Collien Fernandes anhand von Zahlen. "Nur 5 % der psychischen und physischen Partnerschaftsgewalt wird angezeigt! Nur 2,4 % der digitalen Gewalt!", schreibt sie. Das würde daran liegen, dass der Großteil "im Dunkeln, im Verborgenen" stattfindet. "Warum? Weil es Mut braucht, sich zu äußern, kundzutun, dass der liebe nette Onkel/Opa/Vater – vielleicht nicht nur der liebe nette Onkel/Opa/Vater ist!", so Fernandes weiter.
Verwendete Quellen: Instagram






