
WM 2026: Geschmackloses KI-Foto von Esther Sedlaczek im Umlauf
Auch bei der WM kommentiert Esther Sedlaczek (40) wie gewohnt an der Seite von Bastian Schweinsteiger (41) vom Spielfeldrand das Geschehen auf dem Rasen. Neben einigen lustigen Memes der beiden, die auf Social Media im Umlauf sind, sorgt nun ein geschmackloses, KI-generiertes Foto für Entsetzen. Der Instagram-Account einer Sportseite veröffentlichte ein Bild von Esther und Schweinsteiger, auf dem der Sportmoderatorin mittels Bildbearbeitung eine XXL-Oberweite verpasst wurde. Influencerin Louisa Dellert (36) repostete den Beitrag und schrieb dazu: "Stell dir vor, du bist Sportmoderation und sprichst über Fußball und Männer wollen einfach nur größere Brüste stehen."
Wut im Netz: Promis und Fans reagieren entsetzt
Zahlreiche, hauptsächlich weibliche User zeigten sich in den Kommentaren ebenso entsetzt. "Unfassbar! Esther ist perfekt - so wie sie ist. Warum bearbeiten? Wann sind wir endlich genug!??", schrieb beispielsweise Annika Lau (47). In weiteren Kommentaren heißt es unter anderem: "Boahr das geht gar nicht!", "Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte", "Boar ist das ekelig. Ich habe so eine vage Vermutung, welches Geschlecht der Host dieser Seite hat" und "UNVERSCHÄMT!!!!"
Eine Userin zeigt sich besonders schockiert und schreibt: "WTF schon wieder….für mich fühlt sich das Wort 'Männerfantasien' dafür sogar fast zu weich an. Fantasie klingt nach etwas Privatem…glaub nicht die Fantasie einzelner Männer, sondern wie tief die Sexualisierung weiblicher Körper gesellschaftlich verankert ist und KI wirkt grad eher wie ein Vergrößerungsglas für das Problem, das zuuu lange existieret…sogar nicht nur Sexualisierung, sondern auch Deutungshoheit Nach dem Motto: 'Mir ist egal, wie du dich selbst darstellen möchtest – ich forme dich trotzdem zu dem Bild, das ich von Frauen sehen will.' Like wtf, Danke für deine Unermüdlichkeit @louisadellert." Esther Sedlaczek selbst hat sich zu dem geschmacklosen KI-Foto bislang nicht geäußert.
Verwendete Quelle: Instagram
Dass eine profilierte Sportjournalistin wie Esther Sedlaczek im Jahr 2026 immer noch auf ihr Äußeres reduziert und per KI sexualisiert wird, ist ein absolutes Armutszeugnis. Es zeigt schmerzhaft, dass modernste Technik hier nicht für Innovation, sondern als billiges Werkzeug für veraltete Männerfantasien missbraucht wird. Der lautstarke Protest im Netz ist deshalb genau das richtige Signal: Wer die Deutungshoheit über weibliche Körper ungefragt an sich reißen will, darf damit im Social-Media-Zeitalter nicht mehr ungestraft durchkommen.







