Jennifer Lopez: "Fühlte mich wie eingefroren"

Jennifer Lopez: Emotionales Geständnis "Fühlte mich wie eingefroren"

Sie ist ein echtes Multitalent und kommt trotzdem an ihre Grenzen! Jennifer Lopez, 52, hat jetzt so offen wie noch nie über ihre mentale Gesundheit gesprochen. 

Jennifer Lopez: Voller Terminplan

Seit Jahren ist Jennifer Lopez nicht nur für ihre Musik bekannt. Neben ihren zahlreichen Hits im Studio produziert sie mittlerweile auch für das Kino immer mehr Filme. Zuletzt war sie in der Liebeskomödie "Marry Me ‑ Verheiratet auf den ersten Blick" zu sehen und konnte dabei sogar ihre großen Leidenschaften vereinen – Mit Erfolg: Für ihren Song "On My Way" gewann sie den MTV Movie-Award in der Kategorie bester Song.

Und auch jetzt denkt sie gar nicht daran, den Gang etwas runter zu schalten. Nachdem auf Netflix gerade ihre Dokumentation "Halbzeit" erschienen ist, soll sie gerade an neuer Musik arbeiten. Zudem sollen auch die Hochzeitsplanung mit Ben Affleck und das Patchworkfamilien leben sie sehr in Anspruch nehmen. Da ist es kein Wunder, dass die 52-Jährige öfter an ihre Grenzen kommt.

Panikattacke

In ihrem E-Mail-Newsletter "On the JLo" offenbart sie ihren Fans jetzt, wie sehr sie zeitweise mit dem Druck zu kämpfen hatte. 

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich drei bis fünf Stunden pro Nacht geschlafen habe,

schreibt sie. "Ich war den ganzen Tag am Set und die ganze Nacht im Studio und habe an den Wochenenden Junkets und Videos gedreht. Ich war Ende 20 und dachte, ich sei unbesiegbar." Doch auf Dauer habe sie gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Mitten im Trubel habe sie die Konsequenzen ihres unausgeglichenen Lebens deutlich zu spüren bekommen:

Eines Tages saß ich in einem Wohnwagen und die ganze Arbeit und der damit verbundene Stress, gepaart mit zu wenig Schlaf, holten mich ein.

Dabei habe sie zu dem Zeitpunkt nur darüber nachgedacht, was an dem Tag noch passieren werde und sich ganz "normal" gefühlt. Dann sei alles ganz schnell gegangen und sie sei erstarrt. "Ich fühlte mich körperlich gelähmt, ich konnte nicht klar sehen und dann begannen die körperlichen Symptome, die ich hatte, mir Angst zu machen und diese Angst verstärkte sich. Heute weiß ich, dass es sich um eine klassische Panikattacke handelte, die durch Erschöpfung ausgelöst wurde – aber damals hatte ich den Begriff noch nie gehört", erklärt sie. "Ich fühlte mich wie eingefroren!"

Mehr Balance

Erst als ihr Bodyguard sie zum Arzt gebracht hatte, habe sie langsam wieder sprechen können. Sein Rat: "Sie brauchen Schlaf ... schlafen Sie 7 bis 9 Stunden pro Nacht, trinken Sie kein Koffein und trainieren Sie, wenn Sie so viel arbeiten." Das sei auch der Moment gewesen, als es bei Jennifer Klick gemacht hat: 

Mir wurde klar, welche Folgen es haben kann, wenn ich meinen Körper und meine Psyche ignoriere.

Seit dieser Erfahrung hält sie sich an die Worte des Mediziners und achtet darauf, dass sie ein "sehr gesundes und ausgeglichenes Leben" führt. Denn so habe sie auch ihre pandemiebedingten Depressionen bekämpften können.

Verwendete Quellen: Glamour

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