"Let's Dance": Schock beim Partner-Switch! Brillante Leistung rettet Nadja Benaissa nicht
Die Show 8 von "Let's Dance" stand ganz im Zeichen des Partner-Switch. Zusätzlich zu ihrem Einzeltanz mit ihrem regulären Profi-Partner mussten die Kandidaten einen weiteren Tanz mit einem von den Zuschauern zugeteilten Tanzprofi auf das Parkett bringen. Am Ende waren es vor allem Anna-Carina Woitschack (33), Nadja Benaissa (44) und Jan Kittmann (43), die in beiden Tänzen mit ihren Leistungen brillierten und hohe Wertungen einfuhren. Doch während die Schlagersängerin und der Schauspieler locker in die nächste Woche tanzen konnten, gab es für das No-Angels-Mitglied am Ende der Show einen gewaltigen Schock: Sie musste die Sendung verlassen. Die Kombination aus der Jurybewertung und den Zuschaueranrufen hat für sie leider nicht gereicht. Viele Zuschauer zeigten sich daraufhin im Netz empört über diese Entscheidung, lag Nadja punkttechnisch doch eigentlich ganz weit vorne im Teilnehmerfeld. Vor allem einer kann die Entscheidung der Anrufer ganz und gar nicht nachvollziehen: Chefjuror Joachim Llambi (61).
Joachim Llambi: Er rechnet auf Instagram mit dem Voting ab
Joachim Llambi nutzt regelmäßig die Gelegenheit, nach einer Sendung seine persönliche Meinung und die Highlights auf Instagram für seine Fans zusammenzufassen. Nach Show 8 beinhaltete sein Posting jedoch vor allem eines: Wut und tiefes Unverständnis. Seine ersten Worte machen deutlich, wie entrüstet er über Nadjas frühes Ausscheiden tatsächlich ist: "Was für eine Show. Große Leistungen, starke Überraschungen, mutige Choreografien und dann dieses Ende. Für mich ein Schlag ins Gesicht für Leistung und Fairness". Seiner Meinung nach hätte die Sängerin nach ihrer gezeigten Leistung unter keinen Umständen gehen dürfen. Gleichzeitig poltert er lautstark gegen die Kritik, die ihm persönlich oft entgegengebracht wird:
Zwei starke Tänze, Einsatz, Qualität, Entwicklung und trotzdem müssen sie gehen. Für viele Zuschauer nicht nachvollziehbar. Für mich auch nicht. Und dann das übliche Theater in Social Media: Die Jury hat ihr Lieblinge. Llambi ist schuld. Hat keine Ahnung, sollte mal ausgetauscht werden und und und. RTL ist schuld. Jeder wird beschimpft, beleidigt, angegriffen. Aber ihr trefft die Falschen. Ihr trefft nicht die Jury. Ihr trefft nicht RTL. Ihr trefft nicht mich. Ihr trefft am Ende die Kandidaten. Menschen, die trainieren, kämpfen, alles geben und dann für einen Denkzettel geopfert werden.
Auch wenn er es mit Komplimenten verpackt, äußert er zudem Kritik an Gustav Schäfers Verbleib in der Show: "Wer gestern ehrlich auf die Leistung geschaut hat, weiß: Gustav Schäfer ist ein sympathischer Typ, ein Entertainer, ein Gewinn für die Show. Aber tänzerisch war er gestern der Schwächste. Punkt. Wenn dann jemand bleiben darf, während ein Paar geht, das für mich auf Platz 1 lag, dann läuft etwas gewaltig schief".Für ihn ist klar, dass es eine Fehlentscheidung der Zuschauer war: "Dieses Ergebnis ist kein Sieg der Gerechtigkeit. Es ist ein Sieg von Trotz, Fanlagern und blinder Stimmungsmache. Nächste Woche kommen wir alle wieder. Die Jury auch. Ich auch und das noch länger. Aber dieses Ergebnis bleibt schwach. Wo Leistung nichts mehr zählt, verliert die Show. Germany 0 Points".
Verwendete Quellen: Instagram
Der Konflikt zwischen technischem Können und dem reinen "Beliebtheits-Voting" ist so alt wie "Let's Dance" selbst. Doch Joachim Llambis Reaktion erreicht eine neue Stufe. Dass er von einem "Schlag ins Gesicht für Fairness" spricht, rüttelt am Fundament der Show. Nadja Benaissa war tänzerisch zweifelsfrei eine Bereicherung, und ihr Aus wirft die Frage auf, ob das Format ohne eine stärkere Gewichtung der Jury-Stimmen an Glaubwürdigkeit verliert.







