Marc Eggers: Schwere Klau-Vorwürfe nach Partyhit – Jetzt folgt das Geständnis: "Unser Fehler"

Marc Eggers, der sich als feste Größe am Megapark etabliert hat, sah sich kürzlich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Ein vermeintlicher Sommerhit entpuppte sich als Urheberrechts-Streit. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, hat der Influencer nun die Reißleine gezogen. In einem Statement räumt er den Fehler ein und präsentiert eine Lösung, die nicht nur die Wogen glättet, sondern auch noch einem guten Zweck dient.

Marc Eggers ernst
Marc Eggers und seine Kollegen Paul Frege sowie Aditotoro entschuldigen sich öffentlich bei der Schweizer Band Hecht. Ihr Cover von "Mon Amour" darf online bleiben, doch die Einnahmen fließen nun als Wiedergutmachung an "Ärzte ohne Grenzen".© Getty Images

Marc Eggers: Ärger um "Mon Amour"! Er gesteht Fehler beim Cover-Release

Marc Eggers (39) hat kürzlich für ganz schön viel Ärger in der Musikszene gesorgt, wobei vor allem der Song "Mon Amour" im Zentrum der Kritik steht. Gemeinsam mit den Influencern Paul Frege und Aditotoro hat er ein Cover des Stücks aufgenommen und dieses bereits auf dem Ballermann zum Besten gegeben. Damit ist die Schweizer Rockpopband Hecht, von der das ursprüngliche Original stammt, jedoch ganz und gar nicht einverstanden gewesen. Hecht-Sänger Stefan Buck erklärte sichtlich verärgert auf Instagram, dass das Trio nie offiziell um Erlaubnis gefragt habe, eine Coverversion veröffentlichen zu dürfen. Seine Kritik war deutlich: "Sie haben einfach den Song herausgegeben. Das geht irgendwie gegen unsere Werte". In der Folge entstand großer Ärger zwischen den beiden Parteien, der nun in einem öffentlichen Entschuldigungsvideo mündete. Unter einem Clip des Trios um Marc Eggers ist zu lesen: "Erstmal müssen wir uns bei @hecht_band entschuldigen. Dass wir bei der Band nicht offiziell angefragt haben, ist unser Fehler, und dafür haben wir uns bei der Band persönlich entschuldigt. Trotzdem geht viel Liebe an die Band raus, da sie ein offenes Ohr hatten und wir ehrlich über das ganze Thema reden konnten."

Marc Eggers: Einigung mit der Band Hecht

Glücklicherweise haben sich alle Beteiligten in diesem Fall einigen können, bevor die Situation weiter eskalierte. Marc Eggers, Paul Frege und Aditotoro dürfen ihre Coverversion von "Mon Amour" nun online behalten und den Song auch weiterhin live vor Publikum spielen. Im Gegenzug gibt es jedoch eine klare Bedingung: Sie müssen die gesamten Einnahmen aus dem Projekt spenden. Dies ist ein Deal, mit dem am Ende alle Parteien zufrieden sind, wie es im offiziellen Statement weiter heißt: 

Wir haben uns die Hand geschüttelt und mit @hecht_band eine tolle Lösung gefunden. Unsere Version darf online bleiben und der Wunsch der Band war, unsere Einnahmen an Ärzte ohne Grenzen zu spenden @aerzteohnegrenzen.

Die Erleichterung über das Ende des Streits ist dem Trio sichtlich anzumerken. Sie betonten abschließend die Wichtigkeit des konstruktiven Dialogs: "Es zeigt von Grösse, wenn man eine Entschuldigung annimmt, miteinander redet und zusammen eine Lösung findet und positiv in die Zukunft schaut. Wir denken, gerade in der heutigen Zeit ist sowas so wichtig wie nie."

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Der Fall Marc Eggers verdeutlicht ein wachsendes Problem in der Social-Media-Welt: Die Grenze zwischen "Inspiration" und "Urheberrechtsverletzung" verschwimmt oft. Rechtlich gesehen ist für jede Veröffentlichung eines Covers die Zustimmung der Original-Urheber (Komponisten und Texter) zwingend erforderlich. Dass die Band Hecht hier auf eine Spende an "Ärzte ohne Grenzen" statt auf eine sofortige Löschung pochte, ist ein seltener Fall von kulanter Einigung im Musikgeschäft. Für Influencer sollte dies als Warnschuss dienen, dass auch im Party-Sektor klare Lizenz-Regeln gelten.

Verwendete Quellen: Instagram