Lisa Maria Potthoff ist keine 'klassische Hausfrau'

Die Schauspielerin spricht mit OK! über Kinder und Karriere

Viele Frauen verzweifeln an dem Spagat zwischen Beruf und Familie. Bei Lisa Maria Potthoff, 35, scheint dieser aber ganz gut zu klappen. Sogar so gut, dass sich die Schauspielerin jetzt noch ein zweites Kind wünscht, wie sie OK! verriet.

'Ich will auf jeden Fall noch ein weiteres Kind', sagt Potthoff, die zusammen mit ihrem Mann Thorsten Berg schon eine vierjährige Tochter hat. Noch mehr Nachwuchs kann sie sich allerdings erstmal nicht vorstellen – denn dann wäre es wirklich schwer, Job und Familie unter einen Hut zu bringen.

Im Moment findet sie ihren Beruf dafür aber ganz ideal: „Als Schauspielerin muss man ja keine dauerhafte Entscheidung treffen", weiß Potthoff. Denn, anders als andere Frauen, müsse sie nicht überlegen, ob es nach der Elternzeit in Voll- oder Teilzeit weitergehe. "Ich aber arbeite projektbezogen, kann dann jeweils eine neue Regelung finden", erklärt sie den Vorteil ihres Berufs.

"Ich bin einfach nicht die klassische Hausfrau"

Jetzt im Februar etwa dreht sie für die ARD vier Wochen auf Usedom. Dann kümmern sich Großeltern oder der Vater um die Kleine. Im vergangenen Jahr war Potthoff in Frankfurt und Tschechien, insgesamt acht Wochen auf Reisen. Anschließend widmete sie sich dann wieder zwei Monate komplett ihrer Tochter.

„Ich bin einfach nicht die klassische Hausfrau, die jeden Tag Rezeptbücher wälzt", stellt die 35-jährige klar.

Aber die privaten Erfahrungen kann sie auch in ihren Beruf einfließen lassen. Heute Abend, 17. Februar, etwa ist Lisa Maria Potthoff ab 20.15 Uhr im ZDF-Thriller „Der letzte Kronzeuge – Flucht in die Alpen“ zu sehen. Darin spielt sie an der Seite von Aaron Kissiov – einem 9-Jährigen Jungen. Dreharbeiten mit einem Kind sind durchaus eine Herausforderung.

"Kinder handeln nach dem Lustprinzip"

„Kinder handeln nach dem Lustprinzip. Man muss sie immer wieder motivieren, sie zum Lachen bringen.“ Da sei es ein Vorteil, dass sie den Umgang mit einem Kind gewöhnt ist. „Als Eltern hat man nicht so die Berührungsängste. Man traut sich, auch mal eine klare Ansage zu machen.“

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