Alles umsonst? Kesha verliert erneut gegen Dr. Luke

Nimmt der Prozess für die Sängerin nun ein tragisches Ende?

Kesha musste nun eine herbe Niederlage im Prozess gegen ihren Produzenten einstecken. Dr. Luke soll Kesha missbraucht haben. Die Sängerin erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Produzenten.

Sängerin Kesha, 29, musste nun einen herben Rückschlag im Prozess gegen ihren Produzenten Dr. Luke, 42, einstecken. Die beiden Parteien befinden sich im Rechtsstreit, seitdem Kesha ihn beschuldigt hat, sie unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und missbraucht zu haben. Das Gericht schien der Sängerin allerdings nicht zu glauben.
 

Kesha wollte frei sein

Dieser Fall sorgte für ordentlich Wirbel: Kesha versucht ihren Vertrag mit Sony und ihrem Produzenten Dr. Luke vorzeitig zu beenden, weil sie von ihm missbraucht worden sein soll. Diese Vorwürfe bekamen schnell große Aufmerksamkeit und Kesha fand prominente Unterstützung unter anderem von ihren Kolleginnen Lady Gaga, 30, und Taylor Swift, 26.

Doch nun musste die Sängerin eine herbe Niederlage gegen ihren Produzenten Lukasz Sebastian Gottwald einstecken, wie Dr. Luke eigentlich heißt. War nun alles umsonst? Im Februar schrieb Kesha in einem ausführlichen Statement auf Facebook noch, wie wichtig ihr dieser Prozess sei:

Es geht darum, endlich von demjenigen frei zu kommen, der mich missbraucht!

Gestern wurde jedoch klar, dass die Sängerin mit ihrer Klage im Bezug auf ein „Hass-Verbrechen“ gescheitert ist als Richter Shirley Kornreich die Anschuldigungen Keshas zurückwies mit der Begründung, dass diese nicht juristisch nachgewiesen werden könnten. So stellte das Gericht fest:

Es gibt keine eindeutigen Beweise, die den Vorwurf unterstützen, dass Gottwald einen Hass gegenüber Frauen hegt.

Kein Kommentar zur Niederlage

Kesha hatte sich vor allem auf Menschenrechte bezogen und behauptet, Luke würde Frauen aufgrund ihres Geschlechts diskriminieren. Laut des Gerichts konnte Kesha diese Vorwürfe allerdings nicht ausreichend beweisen. Weder Kesha noch Dr. Luke, haben sich bisher zu den aktuellen Entwicklungen geäußert.