Angelina Kirsch: Mobbing-Drama in der Kindheit

Bodyshaming innerhalb der Familie: "Was? Mit deinem dicken Hintern?"

Angelina Kirsch, 31, ist das erfolgreichste deutsche Curvy Model! Die Schönheit hat ein enormes Selbstbewusstsein, doch das war nicht immer so ...

"Was macht man? Man hört natürlich auf zu essen"

Angelina Kirsch ist seit Jahren supererfolgreich - und das liegt vor allem daran, dass sie an sich selbst glaubt! In ihrem zweiten Buch "Rock your mind", das Anfang Oktober auf den Markt kommt, ruft sie die Leser und Leserinnen zu mehr Selbstachtung und Selbstliebe auf. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Im Interview mit "OKmag.de" verrät sie, dass ihre Mutter bereits ihr ganzes Leben hinter ihr steht und sie in jeder Lebenslage unterstützt. Denn Angelina musste als Kind und Teenager aufgrund ihrer Figur schlimme Mobbing-Erfahrungen machen - und das sogar innerhalb der eigenen Familie.

Allererstes Bodyshaming hatte ich schon ganz früh, da war ich sechs oder sieben Jahre alt, da hat meine Oma zu mir und meiner Schwester gesagt: 'Ihr seid zu dick!' Und das habe ich auch im ersten Buch geschrieben und da sind auch Bilder aus meiner Kindheit drin. Wir waren nicht dick,

so die kurvige Schönheit exklusiv.

Die einen sind so und die anderen sind so. Naja, Oma fand das aber nun so. Was macht man? Man hört natürlich auf zu essen, weil man Oma ja gefallen möchte,

beichtet sie.

"Meine Eltern haben das Gott sei Dank schnell gemerkt und dann gesagt: 'Oma, sowas wollen wir nicht hören. Die Kinder sind nicht zu dick.' Und meine Eltern haben sich dann eben schon früh mit uns zusammengesetzt und uns erklärt, was gute Nahrungsmittel sind und was nicht. Und das haben wir eigentlich spielerisch gelernt, weil unsere Mutter uns das so schon immer vermittelt hat." 

Bodyshaming machte sie stark

Dass Angelina Body-Kritik aus den eigenen Reihen erfuhr, war nicht einfach für die Blondine. 

Ich war traurig natürlich. Ich habe eben auch schnell für mich rausgefunden: Was ist es, was die Menschen mir sagen? Ist es Kritik oder ist es einfach nur böse? Wenn es nur böse war, habe ich die Menschen aussortiert, aber das kann ich mit Oma nicht,

so das TV-Gesicht. Doch die Aussagen ihrer Oma haben Angelinas Ehrgeiz geweckt.

Ich habe dann für mich gesagt: 'Okay, ich kann Oma nicht aus meinem Leben rausnehmen und das möchte ich eigentlich auch nicht, weil sie ja meine Oma ist. Aber ich kann ihr beweisen, dass es doch was wird.' (…) Ich weiß noch, als ich zu Oma gesagt habe: 'Ich werde jetzt Model', da hat sie gesagt: 'Was? Mit deinem dicken Hintern? Wie willst du das denn machen?' Und da habe ich gesagt: 'Oma, der Hintern ist Teil des Ganzen.'

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Mobbing in der Schule

Doch nicht nur im Privaten musste sich Angelina mit Mobbing herumschlagen, auch in der Schule wurde bereits früh über ihre sexy Kurven gelästert.

Und dann ging es weiter in der Schule. Da war es auch zum Teil wegen der Kurven, weil ich zum Beispiel eine der Ersten war, die einen BH trug. Da wurde dann gelacht, auch beim Ballett war das was Neues, als dann die Kurven kamen. Man hat da ja auch immer einen kleinen Body an und da zeichneten sich dann natürlich obenrum kleine Hügelchen ab. Und da haben natürlich auch alle geguckt, was da nun los ist.

Doch ihre Mama habe ihr immer wieder gut zugesprochen und ihr vermittelt, dass sie so wie sie ist, schön ist. Dank der netten Worte entwickelte die heute 31-Jährige ein enormes Selbstbewusstsein - und konnte damit in der Schule glänzen. Doch das kam nur bei wenigen Mitschülern gut an.

Das (Mamas Aussagen, Anm. d. Red.) hat mich wiederum gestärkt und das hat dann wiederum auch eine kleine Mobbingwelle in der Schule ausgelöst, also eigentlich eine große Mobbingwelle, weil das dann natürlich alle blöd fanden, dass ich dann selbstbewusst war.

Inzwischen interessiere sich die Influencerin nicht mehr dafür, was andere über sie denken. So lange sie selbst mit sich happy sei, könne man sie mit negativen Aussagen nicht mehr verletzen.

Angelina Kirschs zweites Buch "Rock your mind" kommt Anfang Oktober auf den Markt.


© PR

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