Daniel Küblböck: Er wird nicht für tot erklärt

Sein Vater wendet sich in bewegendem Brief an die Öffentlichkeit

Daniel Küblböck, 33, gilt weiterhin als vermisst! Seine Familie hat die Hoffnung trotzdem nie aufgegeben, den einstigen DSDS-Star wiederzufinden. Auch sein Vater Günther stellt nun klar: Er will seinen Sohn nicht für tot erklären lassen!

Seit 9 Monaten wird Daniel Küblböck vermisst 

Neun Monate ist es nun schon her, dass Daniel Küblböck vom Kreuzfahrtschiff "AIDAluna" in den Atlantik sprang. Bis heute fehlt jede Spur von dem Sänger. Im sogenannten Verschollenheitsgesetz ist jedoch festgelegt, dass eine vermisste Person nach sechs Monaten für tot erklärt werden kann. Die sechs Monate sind am 9. März verstrichen. Im März soll Günther Küblböck, der Vater von Daniel, mit “Bild“ gesprochen und deutlich gemacht haben, dass er die Hoffnung aufgegeben habe, seinen Sohn lebend zu finden: 

Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss.

 

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Er sei von einem Suizid überzeugt, denn Daniel sei nicht mehr er selbst gewesen und habe unter einer Psychose gelitten. Jetzt endlich könnte die Familie Abschied. 

Das machen wir aber sehr privat. Eine Trauerfeier haben wir nicht geplant,

so Günther.

 

 

"Daniel wurde von uns nicht 'für tot' erklärt"  

Doch zwei Monate später veröffentlichte Günter Küblböck auf der offiziellen Website seines Sohnes einen offenen Brief. Mit "Liebe Fans, Freunde und Wegbegleiter, um den ganzen Märchengeschichten, die aktuell und in den letzten Wochen in diversen Medien verbreitet werden, endlich ein Ende zu bereiten, möchten wir, Daniels Familie, einige Dinge richtig stellen", beginnt er sein Statement. 

Allem voran ist es uns besonders wichtig, eine falsche Behauptung endgültig aus der Welt zu schaffen: Daniel wurde von uns nicht 'für tot' erklärt und das wird auch so bleiben!,

so Günter Küblböck weiter. Weder er als sein Vater, noch sonst jemand aus der Familie wolle dies jemals tun.

 

"Es gibt für uns keinerlei Grund für solch einen Schritt" 

Für die Familie gebe es "keinerlei Grund für solch einen Schritt, schon gar nicht wegen erbschaftlichen Angelegenheiten". Auf die Nachfrage der Journalisten habe Günter Küblböck damals über die Rechtslage gesprochen. Aber:

Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass wir als Familie die Toderklärung beantragen werden, tatsächlich dachten wir, dass dies nach einer gewissen Zeit von Amtswegen durch die Behörden geschieht.

Günter Küblböck selbst wolle ihn jedenfalls nicht für tot erklären lassen. Der größte Wunsch der Familie sei es jetzt, "das Andenken an Daniel in Ruhe und Frieden zu bewahren".

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