"Glee"-Stars enthüllen die Wahrheit: Lea Michele verliert ihren Job

Rassismus-Vorwürfe sollen der Schauspielerin den Ruf kosten

Jahrelang hat Lea Michele, 33, versucht, das Image des netten Mädchens aufrechtzuerhalten. Im Rahmen der Proteste gegen Rassismus melden sich nun alte Bekannte der Schauspielerin zu Wort und wollen das wahre Ich der "Glee"-Beauty enthüllen.

Samantha Marie Ware: Lea Michele hat mein Leben zur Hölle gemacht!

Lea Michele wollte ein Zeichen gegen Rassismus setzen und verfasste einen "Twitter"-Post, der ihre Unterstützung für die "Black Lives Matter"-Bewegung öffentlich machen sollte. Das ließ bei ihrer ehemaligen Kollegin Samantha Marie Ware jedoch das Fass zum Überlaufen bringen und so antwortete diese prompt:

Erinnerst du dich daran, als du meinen ersten TV-Job zur Hölle auf Erden gemacht hast?! Denn das werde ich niemals vergessen! Ich glaube, du hast jedem erzählt, dass du 'in meine Perücke schei***' würdest, wenn du könntest.

 

 

Die Zusammenarbeit mit Lea sei für Samantha so "traumatisch" gewesen, dass sie an einer Karriere in Hollywood gezweifelt habe. Dass also ausgerechnet Lea sich nun öffentlich gegen Hass ausspreche, könne ihr Samantha, die 2015 in "Glee" zu sehen war, nicht abkaufen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Im Anschluss sprachen sich zahlreiche "Glee"-Darsteller gegen Lea aus, die als Tyrannin hinter den Kulissen bezeichnet werde. Eine weitere Ex-Kollegin der 33-Jährigen, Yvette Nicole Brown, pflichtete Samantha bei und meldete sich via "Twitter" zu Wort:

Ich habe jeden dieser Buchstaben gefühlt. JEDE Person an einem Set ist wichtig. JEDE Person an einem Set verdient Respekt.

Yvette und Lea haben zwei Jahre lang gemeinsam für die TV-Serie "The Mayor" vor der Kamera gestanden.

 

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Nachdem Samantha ihrem Ärger via "Twitter" Luft machte, erhielt sie große Unterstützung von ihrer "Glee"-Familie. Offenbar war die 28-Jährige nicht die einzige, die so schlechte Erfahrungen mit Lea machen musste. Alex Newell, der die Rolle des Unique Adams spielte, reagierte auf mehrere Fan-Kommentare, die den Behauptungen zunächst kaum Glauben schenken wollten. Seit sechs Jahren habe Alex auf diesen Moment gewartet, in dem Leas fiese Seite endlich enthüllt werde.

 

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Dabier Snell war zwar lediglich für eine Folge im Jahr 2014 am "Glee"-Set, musste jedoch auch in dieser Zeit erfahren, wie respektlos die Rachel-Berry-Darstellerin mit ihren Kollegen umgehe.

Du wolltest mich nicht am Tisch mit den anderen Cast-Mitgliedern sitzen lassen, weil 'ich nicht dazugehörte'. Fi** dich, Lea!

 

 

Kevin McHale, der den Zuschauern als Artie Abrams bekannt geworden war, Mercedes Jones-Darstellerin Amber Riley, Melissa Benoist, die die Rolle der Marley Rose spielte sowie Heather Morris, die sich einen Namen als Brittany Susan Pierce machte, gaben ebenfalls Kommentare zu den Vorwürfen ab - ob in Form von Gifs, Likes oder indirekten Zustimmungen der Behauptungen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Heather, die sechs Staffeln lang an Leas Seite arbeitete, postete zudem ein egenes Statement:

Lasst es mich erklären: Hass ist eine Krankheit in Amerika, die wir versuchen, zu heilen, deshalb würde ich niemals jemandem Hass wünschen. (...) War es unangenehm mit ihr (Lea, Anm.d.Red.) zu arbeiten? Auf jeden Fall. 

Die Blondine befürworte es, dass man Lea endlich für ihr Verhalten bestrafe. "Aber zu diesem Zeitpunkt wird angedeutet, dass sie eine Rassistin sei und auch wenn ich ihre Überzeugungen nicht kommentieren kann, denke ich, dass wir dies nur vermuten", stellte sie dennoch klar. Lea hat sich bereits für ihre unsensible Art in der Vergangenheit entschuldigt, doch ob das ausreicht, um ihr Image zu glätten?

Wie "Us Weekly" berichtete, sollen die ersten Kooperationspartner der US-Beauty wie "Hello Fresh" die Zusammenarbeit mit der Schauspielerin sofort beendet haben. 

 

 

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