Kein Bild für Heidi Klum! GNTM-Protest-Song geht viral

Schülerinnen wollen ein Zeichen gegen Bodyshaming und Schönheitsideale setzen

Passend zur neuen Staffel von "Germany's Next Topmodel" veröffentlichte eine Gruppe von Schülerinnen einen selbst komponierten "Anti-GNTM-Song" – damit sagen sie nicht nur Heidi Klum, 44, sondern auch den verdrehten Schönheitsidealen der Casting-Show den Kampf an.

"Keinen Bock mehr auf den Beautystress und das Bodyshaming"

Zum zwölften Mal ist Heidi Klum auf der Suche nach Deutschlands nächstem Topmodel. Wie in jedem Jahr durchlaufen die Teilnehmerinnen der beliebtesten Model-Casting-Show des Landes einen harten Prozess und werden auf Herz und Nieren geprüft, ob sie der Modelbranche gewachsen sind und das Potenzial – und die passenden Körpermaße – für eine Karriere als Topmodel haben. Entschieden wird dies natürlich wie in jedem Jahr von Heidi und ihren zwei Helfern Thomas Hayo und Michael Michalsky.

Doch sie haben genug von "Beautystress" und "Bodyshaming: Eine Gruppe Hamburger Schülerinnen komponierte jetzt einen Song mit dem Titel "Not Heidis Girl" – zu deutsch "Nicht Heidis Mädchen".

Keinen Bock mehr auf den Beautystress und das Bodyshaming, das ab heute wieder von Germany’s Next Topmodel in die Welt getragen wird,

schreibt die Hamburger Jung-Sängerin Aliya Ilgin unter dem YouTube, das sie am 7. Februar, passend zum Staffel-Start von "Germany's Next Topmodel" veröffentlichte. Mehrere Schülerinnen im Alter von 11 bis 15 Jahren haben sich zusammengetan und gemeinsam mit ihr und der Lobby-Organisation "Pinkstinks" eine "Kampagne gegen Heidi Klum und ihre Horrorshow" zu starten.

Schülerinnen kämpfen gegen Schönheitsideale

"Catwalks mit schlanken Mädels in High-Heels, Make-Overs, Zickenkriege und Diät-Tipps. Eine brandneue Staffel, aber dasselbe Programm Zero-Size Models und Körperhass Sie sagen, nur eine kann Germanys Next Topmodel werden", lautet der Songtext. Weiter heißt es in dem Lied, das die Schülerinnen, unter dem gleichnamigen Hashtag #keinbildfürheidi der feministischen Gruppe "Vulvarines" veröffentlichten:

Aber ich bin nicht Heidis Mädchen (...) Ich bin mehr als mein Aussehen

In nur wenigen Tagen erhielt das Video bereits mehr als 222.000 Aufrufe. "Das freut uns riesig, zumal der Protest hier nicht von oben kommt, sondern von der Zielgruppe der Sendung ausgeht", erklärt Stevie Schmiedel, Geschäftsführerin der Organisation "Pinkstinks". "Es wäre toll, wenn daraus eine Welle entstehen könnte. Wenn Heidi Klum wenigstens ein schlechtes Gewissen bekommen würde, das wäre schon mal was." Eine Stellungnahme von ProSieben gab es bislang nicht.

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